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Sachsen ist das Land der Nichtraucher

Zwei Drittel aller Deutschen haben Angst vor Krebs. Viele glauben aber auch, dass sie sich schützen können – und handeln.

Berlin/Dresden. Rauchen schadet der Gesundheit – was wie eine abgedroschene Phrase klingt, wird nirgendwo ernster genommen als in Sachsen: Fast vier von fünf Frauen und Männern (78 Prozent) verzichten im Freistaat auf Glimmstängel, um Krankheiten vorzubeugen. Bundesweit sind es nur 69 Prozent. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. In die Auswertung flossen reichlich 3 000 Antworten ein.

Auf die Frage nach ihrem gegenwärtigen Gesundheitszustand sagten 36 Prozent der Bundesbürger, es gehe ihnen sehr gut, weitere 52 Prozent gaben „gut“ an. Die Sachsen antworteten etwas verhaltener; hier fühlten sich 29 Prozent sehr gut und 57 Prozent gut. Bei einer ähnlichen Befragung im Auftrag der TK im September hatten bundesweit nur 61 Prozent der Befragten ihren Gesundheitszustand mit gut oder sehr gut eingeschätzt.

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Die größte Angst haben die Deutschen vor einer Krebserkrankung. Zwei Drittel aller Befragten machen sich deshalb Sorgen – vor allem mit der Begründung, dass Krebs jeden treffen könne und die Krankheit oft schwer verlaufe. Jeder Zweite fürchtet eine Alzheimer- oder andere Demenzerkrankung; je älter die Befragten sind, desto weiter ist diese Furcht verbreitet.

Ferner verweist die DAK-Gesundheit auf Krankheiten, vor denen sich die Sachsen mehr als in den meisten anderen Bundesländern ängstigen. Dazu gehören ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall und ein Unfall mit schweren Verletzungen. Frauen machen sich grundsätzlich mehr Gedanken um Krankheiten – leben aber auch deutlich gesundheitsbewusster. (SZ/sk)