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Sachsen stellen 75 Jungweine vor

Der 2013er Jahrgang wurde am Freitag in Freyburg an der Unstrut präsentiert.

Von Peter Anderson

Elbland/Freyburg. Händler und Wirte konnten am Freitag zur Jungweinprobe in Freyburg über 200 Weine und Sekte aus den beiden ostdeutschen Anbaugebieten Sachsen und Saale-Unstrut verkosten. Das Fachpublikum erhalte auf diese Weise einen sehr guten Überblick, wie der Jahrgang 2013 ausgefallen sei, sagte der Vorsitzende des Weinbauverbandes Sachsen Bernd Kastler. Eine solche Veranstaltung suche auch in den großen westlichen Anbaugebieten ihresgleichen. Die größere Entfernung zwischen Sachsen und Freyburg stellt nach Kastlers Einschätzung kein Problem dar. „Wir erreichen unser Publikum auch in Sachsen-Anhalt“, so der Verbandschef. Zwei Busse hätten sich aus Sachsen auf den Weg nach Freyburg gemacht.

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In der Rotkäppchen-Sektkellerei stellten die sächsischen Winzer insgesamt 75 Weine und fünf Sekte vor. Ein Drittel entfiel auf Rotweine. Überwiegend seien Qualitätsweine, dazu ein paar Kabinett-Weine und eine Beerenauslese verkostet worden, so Kastler. Dabei hätten sich frühere Urteile bestätigt, wonach der Jahrgang 2013 mengenmäßig zwar unterdurchschnittlich ausfalle, von der Qualität her jedoch Spitzenprodukte hervorgebracht habe. Die warmen Tage im Spätherbst hätten den negativen Einfluss des kühlen und verregneten Frühjahrs mehr als ausgeglichen.

Die gemeinsame Jungweinprobe von Sachsen und Saale-Unstrut findet seit 1991 statt. Die Weinbaugebiete wechseln sich beim Veranstaltungsort ab.