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Sachsen will mit Bayern elektromobil sein

Dresden. Sachsen und Bayern wollen gemeinsam zum „Schaufenster Elektromobilität“ werden. Beide Länder bewerben sich zusammen an einer Ausschreibung für ein gleichnamiges Förderprojekt des Bundes. Eine...

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Dresden. Sachsen und Bayern wollen gemeinsam zum „Schaufenster Elektromobilität“ werden. Beide Länder bewerben sich zusammen an einer Ausschreibung für ein gleichnamiges Förderprojekt des Bundes. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen beiden Freistaaten unterzeichnet, teilte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) gestern mit.

Unternehmen und Forschungsinstitute werden sich mit abgestimmten Konzepten bewerben. Bis Mitte Januar müssen sie eingereicht sein, im März trifft der Bund die Auswahl. Morlok geht davon aus, dass bis zu fünf „Schaufenster“ entstehen. Sie sollen die Kompetenz Deutschlands auf diesem Feld zeigen. Konkret geht es um Vorhaben zu verschiedenen Aspekten der Elektromobilität. Bayern und Sachsen planen unter anderem Langstreckentests von Elektroautos aus der A9-Autobahn oder den Erfahrungsaustausch über den Einsatz von Hybridfahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Aus- und Weiterbildung sein.

Der Bund will bis 2015 insgesamt 180 Millionen Euro für das „Schaufenster“ ausgeben und hofft darauf, dass sich Länder und Industrie mit einer Summe in doppelter Höhe beteiligen. Morlok zufolge stellt Sachsen zunächst 15 Millionen Euro bereit. Insgesamt seien in den vergangenen beiden Jahren 68 Millionen Euro in die Forschung zur „Neuen Mobilität“ geflossen. (SZ/nm)