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Meißen

Sachsen zahlt für Feuerwehr-Führerschein

Die kräftige Finanzspritze könnte die Mitgliedschaft in den Wehren attraktiver machen.

Für besonders schwere FFW-Fahrzeuge brauchen die Kameraden einen speziellen Führerschein. Der wird jetzt gefördert.
Für besonders schwere FFW-Fahrzeuge brauchen die Kameraden einen speziellen Führerschein. Der wird jetzt gefördert. ©  Klaus-Dieter Brühl/Symbolbild

Meißen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sein Versprechen mit Blick auf den Erwerb von Führerscheinen für schwere Einsatzfahrzeuge der Klasse C/CE für die Feuerwehren auch im Landkreis Meißen eingelöst. Das teilte jetzt die Pressestelle des Landratsamtes mit.

„Er hatte den Landkreisen bei Amtsantritt für diese Ausbildung der aktiven Feuerwehrkameraden seine Unterstützung zugesagt“, so Landrat Arndt Steinbach (CDU), der die Zuwendungsbescheide für viele Städte und Gemeinden im Landkreis Meißen unterschreiben konnte. 

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Das Geld für den Erwerb dieser Führerscheinklasse kommt vom Freistaat, der seine Förderrichtlinie dafür geändert hat. Es gibt vier Fahrerlaubnisklassen zum Führen von Lastkraftwagen. Wer ein Zugfahrzeug mit mehr als 7,5 Tonnen Gewicht fahren will, braucht die Klasse C, mit noch mehr Gewicht die „Königsklasse“ CE, die zum Führen von Lastzügen und Sattelkraftfahrzeugen berechtigt. 

„Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren können in Art und Größe sehr unterschiedlich sein. Ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ist dabei schnell überschritten“, erklärt Kreisbrandmeister Ingo Nestler. Die Landesregierungen können den Angehörigen der Feuerwehren, die lediglich über den Pkw-Führerschein (Klasse B) verfügen, spezielle Genehmigungen für das Fahren von Einsatzfahrzeugen bis 7,5 Tonnen erteilen. Der Freistaat Sachsen hat den Weg für den Erwerb über eine Fahrschule gewählt, so kann der Führerschein auch privat genutzt werden. 

Jeder Führerscheinerwerb dieser Klasse kann in Sachsen mit 1.000 Euro durch den Freistaat gefördert werden. „Durch diesen Führerschein'', so Landrat Arndt Steinbach, „wird schließlich auch das Interesse an ehrenamtlichen Tätigkeiten in den freiwilligen Feuerwehren geweckt.“ (SZ)

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