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SachsenKreuz plant drei Projekte

Die Abgeordneten der Stadt Waldheim haben den Haushaltsplan für den Städtebund beschlossen.

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Von Cathrin Reichelt

Weil der Städtebund SachsenKreuz rechtlich nicht selbstständig ist, haben die beteiligten Kommunen festgelegt, dass die Stadt Waldheim dessen Haushaltsführung übernimmt. Damit ist die Zschopaustadt auch für die Antragstellung von Fördermitteln zuständig.

„Für den Städtebund gelten alle Haushaltsgrundsätze wie für eine Stadt“, erklärt Kämmerin Barbara Wesler. Sie hat mit ihren Mitarbeitern erstmals einen Haushaltsplan für das Jahr 2008 aufgestellt. Darin ist eine Umlage von 50 Cent pro Einwohner der beteiligten Städte Hartha, Waldheim, Leisnig und Geringswalde festgelegt. „Da für den Städtebund ein Regionalmanager eingestellt werden soll, wird sich die Umlage aber erhöhen müssen“, blickt die Kämmerin voraus.

Das Haushaltsvolumen beträgt insgesamt rund 79000 Euro. Einnahmen und Ausgaben gleichen sich aus. Es gibt also weder einen Fehlbetrag noch einen Überschuss. Derzeit gibt es im SachsenKreuz drei Vorhaben, die mit Fördermitteln untersetzt sind oder noch untersetzt werden sollen. „Für das Projektmanagement ist die Bewilligung der Fördermittel Ende November erfolgt“, erklärt Barbara Wesler. Das zweite ist das Standortmarketing. Mit ihm soll der Unternehmerverband Leipzig für die Region des Städtebundes ein interkommunales Strategie- und Handlungskonzept erarbeiten (wir berichteten). „Dessen Förderung soll im kommenden Jahr beantragt werden“, so die Kämmerin. Die Einstellung eines Regionalmanagers im Jahr 2009 ist das dritte Projekt. Dessen Förderung soll möglichst über den Bereich Landtourismus des Integrierten ländlichen Entwicklungsprogramms erfolgen. Projektträger könnte der Tourismusverband „Sächsisches Burgen- und Heideland“ werden.