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Sachsens Autozulieferern droht eine Pleitewelle

In kurzer Zeit melden gleich drei große Betriebe Insolvenz an. Staatshilfen und Kurzarbeitergeld infolge der Corona-Krise verschaffen nur wenig Luft.

Von Michael Rothe
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In knapp hundert Jahren hat Druckguss in Heidenau viel durchgemacht. Jetzt ist es die zweite Insolvenz.
In knapp hundert Jahren hat Druckguss in Heidenau viel durchgemacht. Jetzt ist es die zweite Insolvenz. © Marko Förster

Nun kommt es knüppeldick für Sachsens stolze Autozulieferbranche. Mit der Minda KTSN Plastic Solutions GmbH & Co. in Pirna ist seit Ende April bereits das dritte große Unternehmen pleite. Nach SZ-Informationen hat der Hersteller von Kunststoffteilen für den Auto-Innenraum schon vor einer Woche Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte es bereits die Veritas Sachsen GmbH erwischt und zuletzt die DGH Heidenau GmbH & Co. KG – alle Mitausrüster großer Automarken. In Summe sind mehr als 1.200 Mitarbeiter betroffen.

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