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Leben und Stil

Sachsens Kliniken verbrauchen zu viel Blut

Jede dritte Transfusion wäre eigentlich verzichtbar. Besonders bei einem Krankheitsbild ließe sich Blut sparen.

© Sebastian Kahnert/zb/dpa (Symbolbild)

Eine Blutarmut, in der Fachsprache Anämie, ist der häufigste Grund für eine Blutübertragung. Bei dieser Krankheit hat der Patient zu wenig roten Blutfarbstoff, was sich durch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Atemnot und geringere Leistungsfähigkeit zeigt. Etwa jeder Vierte soll davon betroffen sein. Riskant sind Anämien besonders bei Operationen, wo weiterer Blutverlust droht. Bluttransfusionen sind dann trotzdem nicht immer nötig, wie der Krankenhausreport der Barmer zeigt, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Studienautoren kritisieren, dass mit Blutkonserven noch zu unkritisch umgegangen werde. Für den Report wurden Daten von rund neun Millionen Barmerversicherten aus dem Jahr 2017 ausgewertet.

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