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Feuilleton

Sachsens letzte Hexenverbrennung

Vor 330 Jahren wurde in Sachsen der letzte Mensch als Hexe verbrannt. Doch nicht nur Frauen traf der Vorwurf, mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Das 16. Jahrhundert war eine Hochzeit der Hexenverfolgung in Europa. Wie auf diesem Holzschnitt abgebildet, wurden vor allem Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ökonomische Krisen beförderten die Verfolgungswellen. © akg-images

Von Tobias Prüwer

Einen Schmetterling erblickte Anna Evens als letztes in ihrem Leben. Als das schwarz-rote Flügelwesen ihr zuflatterte, verließen die unter Hexenverdacht stehende Frau aus Gommern alle Lebenskräfte. Zuvor hatte sie zwei Tage lang das peinliche Verhör erlitten. 

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