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Saisonende für den TSV Graupa

Der Tischtennis-Verband erklärt die Serie in allen Ligen für beendet. Die aktuellen Tabellenstände werden für den Auf- und Abstieg herangezogen.

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wikimedia © wikimedia.org/Santeri Viinamäki/CC BY-SA 4.0

Die Spielzeit 2019/20 ist für den Spielbetrieb im Tischtennis von der Kreisklasse bis zur Bundesliga inklusive Pokal- und Relegationsspielen beendet. Darauf einigten sich der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) und seine 18 Landesverbände in einer Telefonkonferenz. Die in den Abschlusstabellen auf den Auf- und Abstiegsplätzen befindlichen Mannschaften steigen auf bzw. ab. Der DTTB und die Landesverbände entscheiden individuell, wie Mannschaften berücksichtigt werden, die zum Zeitpunkt des Aussetzens Mitte März auf den Relegationsplätzen standen.

Die Oberliga-Frauen des TSV Graupa, im Vorjahr aufgestiegen, beenden die Saison nach drei Siegen, drei Remis und vier Niederlagen auf einem bemerkenswerten vierten Tabellenplatz. „Wir sind mit beiden Damenteams in einer recht komfortablen Situation“, sagt Trainer Peter Kraetsch. „Die erste Mannschaft befand sich gefahrlos im oberen Tabellendrittel der Mitteldeutschen Oberliga und die zweite kann aufatmen, denn sie verbleibt als sehr junges Team mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren in der Landesliga.“ Das Team stand zum Zeitpunkt der Entscheidung auf einem (Abstiegs-)Relegationsplatz, verbleibt aber aufgrund der speziellen sächsischen Regelungen in der Liga.

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Kraetsch sieht die Entscheidung „absolut positiv“. Alle Vereine wüssten jetzt, wo sie im nächsten Spieljahr antreten werden und hätten damit die erhoffte Planungssicherheit. „Wie bei allen Entscheidungen dieser Dimension gibt es natürlich Vereine oder Mannschaften, die damit nicht zufrieden sind“, weiß Kraetsch. „Bei uns hat die Entscheidung auch im Herrenbereich kaum für Unmut gesorgt.“

Termine für 2020/21 unverändert

An den Vorgaben und Terminen der Spielordnung zur Planung der Saison 2020/21 wird vorerst weiter festgehalten. „Für diese Krisensituation konnte es keine einfache Lösung geben, die allen gerecht wird“, sagt Heike Ahlert, Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Tischtennis-Bundes. Und er ergänzt: „Es hätte wohl niemand verstanden, wenn wir eine Aussetzung des Spielbetriebs immer weiter verlängert hätten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Wiederaufnahme zu extremen Terminproblemen geführt hätte.“

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