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Sand im Getriebe stoppt Bohrgerät bei Brückenbau

Dresden. Schwer beschädigt haben Unbekannte ein Bohrgerät auf der Johannstädter Baustelle der Waldschlößchenbrücke. Das teilt das Rathaus mit. An der Maschine war es bereits am Freitag zu Funktionsstörungen an der Baumaschine gekommen, da unter anderem eine Hydraulikpumpe ausfiel.

Dresden. Schwer beschädigt haben Unbekannte ein Bohrgerät auf der Johannstädter Baustelle der Waldschlößchenbrücke. Das teilt das Rathaus mit. An der Maschine war es bereits am Freitag zu Funktionsstörungen an der Baumaschine gekommen, da unter anderem eine Hydraulikpumpe ausfiel. Zu Hilfe gerufene Servicemonteure der bayerischen Herstellerfirma Bauer fanden gestern Vormittag die Ursache: Die Täter hatten Sand ins Hydraulikgetriebe gefüllt.

Die Baumaschine sollte eingesetzt werden, um bis zu 15 Meter lange Bohrpfähle in den Boden zu treiben, auf denen künftig das Johannstädter Brückenwiderlager steht. Nach der kriminellen Aktion ist die Maschine nicht mehr einsatzfähig. So etwas wie in diesem Fall hat Bauer-Monteur Martin Stegmayer in seiner 35-jährigen Berufspraxis noch nicht erlebt. „Es ist das erste Mal, dass ich Sand in einem Getriebe finde“, sagte der 50-Jährige. An der Bohranlage sei beträchtlicher Schaden entstanden. Sie muss aufwendig repariert werden. Das Bauunternehmen bemüht sich derzeit, ein anderes Bohrgerät zu beschaffen, um die Arbeiten fortsetzen zu können.

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Die Polizei hat Spuren gesichert und bittet nun die Öffentlichkeit um Hilfe. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich unter 0351/4832233 an die Dresdner Polizei wenden. (SZ/phi/ale)