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Sanierung der Dreikönigschule rückt näher

Eltern hatten die Pläne für den Umbau des Gymnasiums lange kritisiert. Nun hat die Stadt die Entwürfe nochmals überarbeitet.

© Christian Juppe

Die Dreikönigschule ist eines der letzten unsanierten Gymnasien in Dresden. Der Zustand der drei Häuser zwischen Louisen- und Rothenburger Straße verschlechtert sich zusehends. Nun nehmen die Pläne für die Sanierung immer konkretere Formen an. „Die Wünsche aus der Schulgemeinschaft wurden diskutiert und sind in die Entwicklungsstudie für den Schulstandort eingeflossen“, sagt Falk Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes. Die Finanzierung des Umbaus sei mittlerweile gesichert, so Schmidtgen. Für das Großprojekt sollen auch Fördermittel genutzt werden.

Die Sanierung des Standortes soll insgesamt rund 10,5 Millionen Euro kosten. Geplant ist unter anderem ein neuer Speisesaal für 2,4 Millionen Euro. Die Sanierung des Haupthauses in der Louisenstraße beträgt etwa 4,3 Millionen Euro. Jeweils rund zwei Millionen Euro teuer wird der Umbau der Häuser B und C. Derzeit werde der Bauablauf abgestimmt, so Schmidtgen. „Zur Nutzung der Städtebaufördermittel müssen die Arbeiten bis Ende 2017 fertig sein.“

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Auf die Bedenken der Eltern, die Schule bei laufendem Betrieb zu sanieren, hat die Stadt unterdessen teilweise reagiert. „Die Sanierung findet unter Teilauslagerung des Schulbetriebes statt. Eine komplette Auslagerung des Gymnasiums ist weiterhin nicht vorgesehen“, sagt Falk Schmidtgen. Gespräche, wie der Schulablauf während der Sanierung koordiniert werden soll, sind für das erste Quartal dieses Jahres geplant.

Dem Wunsch der Eltern und Schüler nach einer Aula sowie größeren Freiflächen kommt die Stadt mit den überarbeiteten Plänen nach. „Die alte Sporthalle wird abgerissen, damit ein angemessener Hofbereich entstehen kann“, sagt Schmidtgen. Im Haus A ist nun auch Platz für eine Aula vorgesehen. Diese hatte die Stadt im bisherigen Konzept nicht berücksichtigt, was auf besonders harte Kritik bei Eltern und Lehrern stieß. Zudem entsteht mit dem Speiseraum ein zusätzlicher Raum, der später als Versammlungsort genutzt werden könne, so Schmidtgen. (uki)