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Sanierung in der 10. Grundschule startet

Die Jungen und Mädchen ziehen derweil an das Terrassenufer um. Für eine komplette Sanierung reicht aber das Geld nicht.

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Von Nora Altmann

Von außen macht das Schulgebäude auf der Struvestraße 10/11 kaum den Eindruck, als würde hier noch Unterricht für Grundschüler stattfinden. Die Fenster sind beschlagen und die Holzrahmen kaputt. Die 10. Grundschule ist dringend sanierungsbedürftig.

Doch für eine Komplettsanierung hat die Stadt derzeit kein Geld. „Im ersten Bauabschnitt sollen jetzt erst einmal die Toiletten und die Schulküche modernisiert werden“, sagt Bauleiter Roland Flämig. Dabei werden auch die Elektrik und die Wasserleitungen erneuert. Außerdem wird ein zweites Treppenhaus und ein Aufzug gebaut. Im Falle eines Brandes gibt es so einen zweiten Fluchtweg.

„Man wird nach der ersten Bauphase nicht viel sehen von außen“, sagt Flämig. Das ärgert auch Andrea Lindemann. „Eigentlich wären neue Fenster viel wichtiger gewesen“, sagt die Schulleiterin. Sie steckt derzeit mitten in den Vorbereitungen für den anstehenden Umzug. „Wir müssen während der Sanierung in die Außenstelle des Marie-Curie-Gymnasiums am Terrassenufer 15 ausweichen“, sagt Lindemann. Dabei werden auch alle Möbel für die 165 Grundschüler mitgenommen. In den anstehenden Winterferien werden diese in die Schule am Terrassenufer gefahren und aufgebaut. Denn schon nach den Ferien müssen die Kinder dorthin zum Unterricht.

Der Rückzug der Schüler ist im September geplant. Wann es dann mit der Sanierung der 10. Grundschule weitergeht, bleibt aber offen. „Ziel ist es, im zweiten Bauabschnitt Fassade, Dach und Fenster zu erneuern“, sagt Christian Schenk vom Schulverwaltungsamt. Das könne dann aber ohne Umzug der Schüler geschehen. Dabei will sich Schenk auf keinen genauen Termin festlegen. „Das ist wie immer vom Geld abhängig“, sagt er.