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Sauberer Schlussstrich dringend nötig

Für Baufirmen ist es hart, wenn sie ihrem Geld hinterherrennen müssen. Schließlich hängt mitunter die Existenz der Firma dran, besonders wenn es um eine kleinere geht. Umso wichtiger ist es, dass endlich Klarheit bei den Baukosten für die Waldschlößchenbrücke geschaffen wird.

© Wolfgang Wittchen

Für Baufirmen ist es hart, wenn sie ihrem Geld hinterherrennen müssen. Schließlich hängt mitunter die Existenz der Firma dran, besonders wenn es um eine kleinere geht. Umso wichtiger ist es, dass endlich Klarheit bei den Baukosten für die Waldschlößchenbrücke geschaffen wird. Das ist sicher keine einfache Sache. Stäbe von Gutachtern der Stadt und der Baufirmen versuchen seit Jahren nachzuweisen, was noch bezahlt werden muss – oder was eben nicht. Je nach Sichtweise. Dennoch muss hier endlich ein Schlussstrich gezogen werden. Und das auf ganz saubere Weise.

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Schließlich ist die Waldschlößchenbrücke mit ihren bisherigen Kosten von 181 Millionen Euro nicht nur Dresdens größtes Bauprojekt nach der Wende. Wegen des Streits über die Elbquerung hat Dresden sogar weltweite Berühmtheit erlangt. Denn letztlich wurde noch der Unesco-Welterbetitel gestrichen. Doch die Brücke wird mittlerweile von den Dresdnern gut genutzt, hat die Bewährungsprobe bestanden. Da sollten die Baufirmen endlich auch das Geld bekommen, das ihnen zusteht. Jahre nach der Brückenübergabe müsste im Rathaus endlich geklärt werden, welche offenen Rechnungen noch zu begleichen sind. Sonst bliebe ein bitterer Nachgeschmack. Und das hat die Stadt nicht nötig.