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Sauerei im Hauptbahnhof

Freiwillige Helfer säubern mehrmals pro Woche die Wartehalle. Doch der Schmutz wird nicht weniger.

Mindestens zwei solcher Zehn-Liter-Eimer kehren Thomas Wolf (links) und Andreas Riethig sowie fünf weitere Mitglieder der Gruppe des Bahnsozialwerks jede Woche im Döbelner Hauptbahnhof zusammen. © André Braun

Döbeln. Die Wände sind beschmiert, mit Liebessprüchen und solchen, die unter die Gürtellinie gehen. Von den zehn Deckenleuchten funktioniert nur noch eine. Die großen dunklen Flecke auf dem Boden erzeugen Bilder im Kopf. Die Tür, die früher einmal zur Toilette führte, ist verschlossen. Eine andere Möglichkeit, einem dringenden Bedürfnis nachzugehen, gibt es im Döbelner Hauptbahnhof nicht mehr. Dessen Wartehalle bietet einen traurigen Anblick.

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