SZ +
Merken

Scater sausten um den Stausee Quitzdorf

63 Teilnehmer nahmen die 20,5 Kilometer um des See in Angriff. Ein großes Lob ging an die Organisatoren.

Teilen
Folgen

Von Jost Schmidtchen

Was dem einen sein Drahtesel, sind dem anderen die rollenden Schuhe, Scater genannt. Auch für die Freunde dieses Sports gab es im Rahmen der Sternradfahrt einen Höhepunkt im Programm: Über 20,5 Kilometer führte eine Inline-Scatertour rund um den Stausee Quitzdorf.

Die ersten waren schon frühzeitig in Jänkendorf am Start erschienen, los ging es aber erst um 11 Uhr. Der Rundkurs führte von Jänkendorf über Diehsa nach Kollm zum Campingplatz, dort gab es eine Rast. Weiter ging es dann über Sproitz nach Niesky. Der Scaterlauf war zum „Tag der Gesundheit“ bestens dazu geeignet, für die eigene Gesundheit etwas zu tun. Die jüngsten Teilnehmer waren die siebenjährigen Kinder Jasmin Jähner aus Görlitz und Rico Franke aus Kodersdorf, der älteste „rollende“ Mann Werner Hähnel aus Görlitz mit 65 Jahren. Veranstaltet wurde der Scaterlauf im Rahmen der Sternradfahrt zum zweiten Mal.

Organisator Hubert Keilhofer von der Firma AFA aus Niesky hätte sich allerdings über etwas mehr Beteiligung gefreut, aber ansonsten zeigte er sich zufrieden. Ganz klar, dass er selbst den Tross anführte. Begleitet wurden die Scater musikalisch von der „Power-Station-Disco“ aus Jänkendorf mit DJ Dani.

Das Wummern der Musik aus den Boxen erschreckte die Leute am Wegesrand mehr als das Blaulicht der begleitenden Polizeifahrzeuge. Bei dem strahlenden Sonnenschein hatten natürlich alle gute Laune mitgebracht. Für Monika Gottwald aus Görlitz und Tochter Susann war der Scaterlauf um den Stausee das letzte große Training für das kommende Wochenende, da findet in Görlitz der Halbmarathon der Inline-Scater statt. Für die beiden Powerfrauen waren die 20,5 Kilometer keine Hürde. Simone und Frank Jakob aus Görlitz fanden es „Klasse, was hier abläuft“ und lobten die Superorganisation, „der wir mit unserer Teilnahme die Reverenz erweisen“.

Viel vorgenommen hatten sich auch Philipp Riedel (8) aus Sandschenke, Clemens Ritschel (10) und Fabian Preusker (12), beide aus Niesky. „Die Runde laufen wir mit links“, prahlten sie, doch dann mogelten die pfiffigen Burschen schon gleich nach dem Start und hängten sich ganz einfach am Disco-Lkw an. Disqualifiziert wurde deshalb natürlich niemand, schließlich war es ein Scaterlauf mit volkstümlicher Gemütlichkeit und kein Wettrennen.