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Schaden vom Starkregen im Rietzschkegrund

Die Stadt Radebeul hat schnell reagiert und die einheimische Firma Hasse den Schaden behoben.

Ausspülung am Straßenbankett im Radebeuler Rietzschkegrund Radebeul. Der Schaden am neuen Straßenrand ist inzwischen wieder behoben.
Ausspülung am Straßenbankett im Radebeuler Rietzschkegrund Radebeul. Der Schaden am neuen Straßenrand ist inzwischen wieder behoben. © Stadt Radebeul

Radebeul. Nicht nur im Rieselgrund und am Jägerhof hat es Ausspülungen und Schäden nach dem Starkregen vom 10. August gegeben. Die mindestens 75 Liter je Quadratmeter haben auch den Rietzschkegrund erwischt. Am unteren Ende des neu ausgebauten Abschnitts der Straße kam es zu Ausspülungen im Straßenbankett in der Höhe des Bachauslaufes, nahe dem Rietzschkegrund Nummer 11.

Die neue Straßenentwässerung endet hier und das Oberflächenwasser wird unterhalb des Hauses wie im Bestand der Straße über das Quergefälle der neuen Straße zur Böschung geführt. 

Doch dort waren die Ablaufroste bei dem Starkregen zugesetzt. Damit konnte die Wassermenge nicht wie gewollt abfließen. Das Bankett, also die Straßenrandbefestigung, wurde durch die Wassermassen bis zu 40 Zentimeter tief ausgespült.

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Wie Radebeuls OB Bert Wendsche (parteilos) auf SZ-Nachfrage informiert, wurde der Schaden am Dienstag dieser Woche durch die einheimische Firma Hasse beseitigt. An der Stelle hinter dem Bankett ist jetzt eine Hecke gepflanzt und Rasen gesät worden. Damit soll der Wasserdruck künftig gemildert und erneuter Schaden verhindert werden.

Erst im vorigen Jahr sind an dieser Stelle 180 Meter Straße erneuert worden. Das Bachbett ist wieder an den Waldrand verlegt. Etwa eine halbe Million Euro wurden dafür aufgewendet.

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