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Schäden in Meißen betragen viele Millionen Euro

Meißen. Meißen kann auf eine Soforthilfe vom Freistaat nach der Schlammlawine hoffen. Das sagte gestern OB Olaf Raschke (parteilos) der SZ. Am Dienstag wird das Thema im Kabinett behandelt. „Wir sind...

Meißen. Meißen kann auf eine Soforthilfe vom Freistaat nach der Schlammlawine hoffen. Das sagte gestern OB Olaf Raschke (parteilos) der SZ. Am Dienstag wird das Thema im Kabinett behandelt. „Wir sind froher Hoffnung, dass Geld für uns fließen wird", sagte Raschke, der gestern mit dem Landtagspräsidenten Matthias Rößler (CDU) sowie Vertretern der Regierung sprach. Ersten Schätzungen zufolge rechnet die Stadt Meißen mit Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Allein bei der überfluteten Staatsstraße 83 werde von einem Schaden in Höhe von rund 850 000 oder sogar einer Million Euro ausgegangen, denn auch die Kanalisation ist beschädigt. Diese Schäden muss das Land Sachsen übernehmen. Auf Meißen kommen Kosten für die Instandsetzung von Anliegerstraßen, einem Kindergarten und dem Sportplatz am Juteplan zu. Hier ist der Kunstrasen vermutlich zerstört. Nach Schätzungen von OB Raschke beträgt der Schaden etwa 600 000 Euro. Aus dem Bett des Kirchsteigbachs müssen rund 1 000 Kubikmeter Geröll geräumt werden. Die Kosten dafür gehen in die Hunderttausende.

Die Stadt Meißen hat keine Elementarschadenversicherung mehr. Nach dem Hochwasser 2013 hatten die Versicherer die Verträge mit der Stadt gekündigt. Eine neue Versicherung war nach Rathaus-Angaben nicht möglich. Bei privaten Hausbesitzern und der städtischen Wohnungsgesellschaft sehe die Sache teilweise anders aus. Hier gibt es Versicherungen. Unklar sei jedoch, inwieweit die Schäden dann auch wirklich alle ausgeglichen werden. Wie aus der sächsischen Staatskanzlei verlautete, können Unternehmen und Hauseigentümer nach außergewöhnlichen Notereignissen staatliche Hilfen beantragen. Das setzt aber eine Bedürftigkeit voraus. (SZ/um)

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