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Schäfchen sind im Trockenen

Im Förstgener Stall warten die Tiere jetzt auf ihren Nachwuchs. Für den gibt es Extra-Boxen.

Von Bernhard Donke

Schäfer Thomas Linz vom Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft hatte in diesen Tagen viel Arbeit. Er musste die 300 Muttertiere der Moorschnuckenherde mit den 13 Burenziegen, die als „ökologische Rasenmäher“ und Landschaftspfleger die Freiflächen und Wiesen im Biosphärereservat abweiden, ins Trockene bringen. Willig folgten die Tiere dann auch dem Schäfer von ihrer Weidefläche, den „Tauerwiesen“ zwischen Förstgen und Tauer, in den Schafstall nach Förstgen. Denn die meisten der Muttertiere stehen nach etwa 150 Tagen Tragezeit kurz vor dem Ablammen.

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Das soll natürlich nicht draußen, auf den meist nassen Weideflächen, geschehen. So brachte der Schäfer die Tiere auf althergebrachte Weise zum Ablammen in den erst vor zwei Jahren neu errichteten Schafstall nach Förstgen. Hier können sich die Schafe in dem offen konzipierten Stall frei bewegen.

Für die tragenden Muttertiere stehen innerhalb des Stalles separate, geschützte Bereiche zur Verfügung, in denen sie, ungestört von den anderen Tieren, ihre Lämmchen zur Welt bringen können. So haben die kleinen ökologischen Landschaftspfleger erst einmal einen guten Start in ihr Leben in der Schafherde.