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Schäfer verkündet seinen Abschied

Kommenden Dienstag berät Dynamos Aufsichtsrat. Die Suche nach einem Nachfolger könnte eine langwierige werden.

© Robert Michael

Auf der Tagesordnung der für kommenden Dienstag einberufenen Aufsichtsratssitzung wird nur ein Thema stehen: Der Abschied des kaufmännischen Geschäftsführers Robert Schäfer und die Stellenausschreibung für dessen Nachfolger. Bis dahin wird Dynamos Finanzchef seine Kündigung eingereicht haben, nach Ende der vertraglich vereinbarten Frist kann er sein Büro in Dresden räumen und das neue Amt als Vorstandsvorsitzender bei Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf antreten.

Möglich macht dies eine Ausstiegsklausel im erst Ende Oktober bis 2018 verlängerten Arbeitsvertrag von Schäfer. Die erlaubt einen vorzeitigen Wechsel zu einem höherklassigen Verein. Dynamo könnte den Abschied des 39-Jährigen also gar nicht verhindern. Auf eine juristische Auseinandersetzung will es der Drittligist offenbar auch gar nicht ankommen lassen. Die Zeichen stehen eher auf eine gütliche Einigung. Die Suche nach einem Nachfolger wird vor allem eine aufwendige. Auf die letzte Ausschreibung hatten sich immerhin 70 Bewerber gemeldet. Die Mappen müssen studiert, Gespräche geführt werden – das dauert.

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Da Schäfer weiter schweigt, kann über die Gründe seines Wechsels nur spekuliert werden. Bei der Fortuna wird der Jurist neben den wirtschaftlichen auch sportliche Kompetenzen haben. Zudem könnte die familiäre Nähe eine Rolle spielen. Schäfer ist im Rheinland aufgewachsen, bestritt einen Teil der Ausbildung in Düsseldorf. (SZ/dk)