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Scharfe Töne gegen Paulick

Der OB aus Hoyerswerda und die Görlitzer Linkekritisieren Görlitzer OBfür seinen Kampf um dieRettungsleitstelle.

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Von Carla Mattern & Thomas Mielke

Görlitz/Hoyerswerda. In der Debatte um die gemeinsame Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungswesens in Ostsachsen hat Stadtrat Mirko Schultze (Linkspartei) den Standort für nebensächlich erklärt. „Wo der Disponent sitzt, ist für die Qualität der Rettung nachrangig“, betonte er und äußerte sich „enttäuscht über die Reaktion des Oberbürgermeisters.“

Görlitz profitiere von der Kreisgebietsreform deutlich mehr als Hoyerswerda. Die Reaktion von Joachim Paulick schade vielmehr der Stadt Görlitz. Aus Mirko Schultzes Sicht habe der OB ein mangelndes Demokratieverständnis offenbart, als er die Entscheidung des Landrätekonvents protestierte.

Vorwürfe ins Gesicht sagen

Enttäuscht äußert sich auch Paulicks Amtskollege aus Hoyerswerda. Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) fragt, warum der Görlitzer im Landrätekonvent in den zurückliegenden Monaten mitdiskutiert hat und nach der Entscheidung dem Gremium die Legitimation abspricht. „Er hätte seine Vorwürfe den Kollegen während der Beratung ins Gesicht sagen sollen“, fordert Skora. Joachim Paulick hatte angekündigt, sich gegen die Entscheidung des Landrätekonvents an den Innenminister zu wenden.Auf ein Wort