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Scheibe-See-Radweg bald komplett

Andere Infrastruktur für den Strandbereich an Hoyerswerdas Haus-Gewässer wird dieser Tage bereits entlang der Staatsstraße 108 in der Erde verlegt.

Erst kommen die Leitungen in die Erde, dann entsteht obendrüber der Radweg. Er endet bisher auf Höhe des Gewerbeparks. Laut der Ausschreibung der Stadt Hoyerswerda soll hier ab Mitte September die Lücke geschlossen werden.
Erst kommen die Leitungen in die Erde, dann entsteht obendrüber der Radweg. Er endet bisher auf Höhe des Gewerbeparks. Laut der Ausschreibung der Stadt Hoyerswerda soll hier ab Mitte September die Lücke geschlossen werden. © Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Unter anderem ein Toilettenhäuschen, ein Pumpwerk für Abwasser, eine Elektrostation und auch ein Verteiler für Breitband-Internet sind auf der Kühnichter Seite des Scheibe-Sees vorgesehen. Noch wird geplant. Eventuell im vierten Quartal, also ab Oktober, könne gebaut werden, hieß es im Juni vom staatlichen Bergbausanierer LMBV. Allerdings: Da all die genannten Anlagen Anschlüsse benötigen, sind schon vorher Bauarbeiter zu Gange.Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda ließen jetzt wissen, dass die Arbeiten zur Verlegung von Gas-, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen in Richtung See über den Sommer erledigt werden sollen. „Die VBH schaffen damit die Voraussetzungen für die zukünftige Erschließung des Westufers“, wird mitgeteilt. „Mit dieser Erschließung entlang der Staatsstraße 108 werden auch zwei Leer-Rohre für Mittelspannungsleitungen sowie ein Leer-Rohr für Datenkabel verlegt“, sagt Dietmar Wolf von der Bauverwaltung in Hoyerswerdas Rathaus.Und er fügt an: Anschließen werde sich die Vollendung des Radweges zum See. Zuerst fertig war jener Abschnitt an der S 108 nach Lohsa, der im Zusammenhang mit dem Bau der Ostumfahrung entstand. Im vorigen Jahr kam auf 750 Metern Länge entlang der Kühnichter Straße der Anschluss bis zum Waldfriedhof dazu. Auch dabei waren unter dem Weg schon diverse Leitungen verlegt worden. Das letzte Teilstück vom Gewerbepark Kühnicht an wird auf 450 Metern Länge auf einer bereits zu Jahresbeginn abgeholzte Schneise am Straßenrand entstehen. Die Stadt fungiert hierbei als eine Art Mittler des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Dieses ist für den Radwegbau an Staatsstraßen zuständig. Der Freistaat wird das Ganze daher bezahlen. Da allerdings beim Lasuv die Planungskapazitäten knapp sind, kümmert sich die Stadtverwaltung um die technische Umsetzung der Angelegenheit. Das Rathaus will am Scheibe-See vorankommen.Es sucht derzeit per Ausschreibung nach einem Bauunternehmen. Dieses soll den Vorstellungen der Verwaltung zufolge Mitte September loslegen und Mitte Oktober fertig sein. Zielpunkt ist dabei nicht etwa nur die Einfahrt zur 2015 errichteten Zufahrt „Straße zum Scheibe-See“, erläutert Dietmar Wolf: „Der Radweg geht über den Parkplatz alte S 108 hinaus bis nahezu an einen noch zu bauenden Kreisverkehr als zweite Zufahrt zum Scheibe-See.“Dieser Kreisverkehr hat mit zwei Vorhaben zu tun. Erstens soll unweit davon ein Schiffsanleger gebaut werden. Die LMBV will ihn nutzen, um ihr Bekalkungsschiff aufs Wasser setzen zu können. Ferner geht es aber auch um eine „innere Erschließung“ zwischen zwei Parkplätzen. Einer ist dort vorgesehen, wo die „Straße zum Scheibe-See“ bisher in einem Wendehammer endet. Auch hier gab es zu Jahresbeginn schon umfangreiche Baumfällungen. Dieser „zentrale Parkplatz“ für ungefähr hundert Autos würde dann per Straße mit einem weiteren gekoppelt, der im Bereich des jetzigen Parkplatzes an der alten Scheibe-Straße entstehen würde.Weitere Pläne umfassen einen breiteren Strand mit terrassenförmigem Übergang zu einer Strandpromenade, eine sogenannte Landmarke als Aussichtsturm und nicht zu vergessen: ein Hotel.

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