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Schicke Jacken für junge Feuerwehrleute

Die Jugendfeuerwehr Boxberg erhält Jacken aus Mitteln des Kommunalzuschusses der Gemeinde.

Boxbergs Ortsvorsteher Claudius Urban (links) überreichte am Mittwochabend vor dem Feuerwehr-Gerätehaus die neuen Jacken für die Jugendfeuerwehr. Darüber freute sich unter anderem auch Felix Werner (r.), der stellvertretende Wehrleiter.
Boxbergs Ortsvorsteher Claudius Urban (links) überreichte am Mittwochabend vor dem Feuerwehr-Gerätehaus die neuen Jacken für die Jugendfeuerwehr. Darüber freute sich unter anderem auch Felix Werner (r.), der stellvertretende Wehrleiter. © Foto: Rolf Ullmann

Boxberg. Angesichts der 30 Grad im Schatten verzichten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Boxberg am frühen Mittwochabend lieber darauf, ihre neuen Jacken überzustreifen. Doch zukünftig werden sie während der Ausbildung sowie bei verschiedenen anderen Anlässen in der kühleren Jahreszeit sehr froh darüber sein, das sie über ein solches Kleidungsstück verfügen. Zum Auftakt ihrer Ausbildung an diesem Tag überreicht ihnen Boxbergs Ortsvorsteher Claudius Urban die neuen schicken Jacken. Er spricht dabei die Hoffnung aus, dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Jacken mit Stolz tragen und nicht nachlassen in ihrem Bestreben das Einmaleins eines Angehörigen der Feuerwehr zu erlernen. „Wir brauchen euch als die künftigen Feuerwehrleute hier in Boxberg. Dafür wünschen wir euch weiter viel Erfolg in der Ausbildung in den Reihen der Jugendfeuerwehr,“ so der Ortsvorsteher.

Insgesamt 15 Jacken bereichern nun den Kleiderfundus der Floriansjünger. Mit rund 1 500 Euro schlägt diese Anschaffung zu Buche. Der Kommunalzuschuss, den die Gemeinde Boxberg in Höhe von 70 000 Euro für die Jahre 2017 bis 2020 erhalten hat, machte auch diese Ausgabe möglich. Denn die Ortschaft Boxberg kann in diesem Zeitraum selbst über die Verwendung von rund 9 000 Euro pro Jahr aus diesem Fond verfügen. „Wir haben uns als Ortschaftsrat daher entschlossen, insbesondere Vereine und andere Einrichtungen zu unterstützen, die auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind,“ erläutert Claudius Urban. So ist die auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Boxberg geäußerte Bitte des amtierenden Jugendwarts Andreas Handrick auf offenen Ohren gestoßen. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und insbesondere auch dafür, das der finanzielle Topf der Wehrleitung durch die Anschaffung nicht belastet wird,“ sagt Felix Werner, der stellvertretende Wehrleiter.

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Dass diese finanziellen Mittel gut angelegt sind, darüber sind sich alle Anwesenden an diesem Abend einig.

In der Jugendfeuerwehr Boxberg nehmen derzeit zwölf Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und achtzehn regelmäßig an der Ausbildung teil. Dazu treffen sie sich aller 14 Tage jeweils am Mittwoch ab 16 Uhr im Gerätehaus der Boxberger Wehr. „Der Dienstplan für die theoretischen sowie die praktischen Unterweisungen orientiert sich an den Inhalten der Pläne für die aktive Abteilung“, erläutert Andreas Handrick. Damit werden die Kinder und Jugendlichen in besonderer Art und Weise an mögliche, spätere Einsätze herangeführt und damit vertraut gemacht. Natürlich kommt auch der Spaß im Verlauf der Ausbildung zu seinem Recht.

Natürlich wollen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch in der Öffentlichkeit zeigen und unter Beweis stellen, das sie in den vergangenen Wochen sowie Monaten bereits einiges vom ABC eines Angehörigen der aktiven Abteilung gelernt haben. Diese Gelegenheit ergreifen sie während des Feuerwehr- und Familienfestes am 7. September beim Schopfe. Ab 11 Uhr verwandelt sich an diesem Tag das Gerätehaus sowie das Gelände ringsum in einen Vorführ- und Mitmachbereich. Dabei betreuen die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr die eine oder andere Station und führen kleinere Einsätze vor. Diese Veranstaltung ist verbunden mit einem Tag der offenen Tür im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Dieser klingt dann für die Erwachsenen am Abend gesellig aus.

In ihrer Tätigkeit zur Sicherung des Nachwuchses für ihre Wehr richten die Kameraden in Boxberg jedoch ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf die Jugendfeuerwehr. Seit geraumer Zeit betreut Enrico Hundro, der stellvertretende Jugendwart, ein Ganztagsangebot der Freien Oberschule Boxberg. Dabei werden die Schüler mehrerer Klassenstufen ebenfalls in einem 14 tägigen Rhythmus an die Arbeit in der freiwilligen Feuerwehr herangeführt.

Ortsvorsteher Claudius Urban stellt zum Abschluss der Zusammenkunft am Mittwochabend fest, dass sich vor allem junge Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr um die Nachwuchsarbeit kümmern. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, das diesem Bereich hier sehr großes Augenmerk geschenkt wird, und die Ausbildung in der freiwilligen Feuerwehr noch lange in guten Händen liegt.