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Schiebock beurlaubt Trainer Schmidt

Nach mehr als sechs Jahren und zwei Aufstiegen ist muss der 40-Jährige bei Bischofswerda gehen. Fred Wonneberger übernimmt als Interimscoach.  

Bischofswerdas Trainer Erik Schmidt muss gehen.
Bischofswerdas Trainer Erik Schmidt muss gehen. © Rocci Klein

Fußball-Regionalliga. Fußball-Regionalligist Bischofswerdaer FV hat die Reißleine gezogen und seinen Cheftrainer Erik Schmidt am Montag beurlaubt. Vorausgegangen war eine Krisensitzung des Präsidiums. „Die Entscheidung war nicht einstimmig, aber mehrheitlich“, so Präsident Jürgen Neumann, der Schmidt bis zuletzt eine Job-Garantie ausgesprochen hatte. Neben der Tatsache, dass der BFV aus sieben Punktspielen nur zwei Punkte holte und Tabellenletzter der 4. Liga ist, gab es offensichtlich auch im zwischenmenschlichen Bereich Probleme zwischen Spielern und Trainern“, wie Neumann einräumte.

Als Interimscoach fungiert ab sofort Geschäftsstellenleiter Fred Wonneberger (53), der viel Erfahrung als Trainer einbringen kann und bereits von 2003 bis 2008 bei den Schiebockern auf der Bank saß. Später war er viele Jahre bei Gelb-Weiß Görlitz tätig, bevor er im April 2017 zum BFV zurückkehrte. „Fred Wonneberger war bei vielen Trainingseinheiten dabei, kennt alle Spieler. Wir haben da vollstes Vertrauen und lassen uns bei der Suche nach einem neuen Chefcoach Zeit“, sagt Neumann.

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Der Vertrag von Erik Schmidt läuft noch bis zum 30. Juni 2020. Schmidt war  2013 von Dynamo Dresden gekommen, wo er viele Jahre im Nachwuchsbereich gearbeitet hatte. Er führte den BFV aus der Landes- in die Oberliga und 2018 in die Regionalliga Nordost. „Wir haben Erik Schmidt sehr viel zu verdanken. Ich persönlich bedauere die Trennung, aber offensichtlich stimmte die Chemie nicht mehr“, sagt Neumann. (js)

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