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Schikanen schaffen

Eberhard Großmann aus Radeberg schreibt:

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Der geplante materielle und finanzielle Aufwand ist hoch. Zu einer weitgehenden Minimierung dieses Aufwandes schlage ich stattdessen als unkomplizierteste Lösung vor, auf der von Großröhrsdorf kommenden Straße, unmittelbar vor der Straßenkreuzung, eine künstliche Bodenwelle, eine so genannte Schikane quer über die in Richtung Kreuzung führende Straßenhälfte zu schaffen. Über diese werden Autos und Motorräder zwangsläufig mit weniger als fünf km/h fahren, ohne Schaden zu nehmen, wie das in verschiedenen Ländern seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, z.B. in Brasilien, jetzt auch in Tschechien. Die Kraftfahrer müssen selbstverständlich durch geeignete Verkehrsschilder auf diese Bodenwelle aufmerksam gemacht werden. Ein Umfahren der Schikane (Fahrbahnwechsel) müsste durch geeignete Maßnahmen, wie seitliche Begrenzung durch Betonteile, unmöglich gemacht werden. Auf der von Lichtenberg kommenden Straße ist das genauso zweckmäßig. Durch Verwirklichung dieses Vorschlages wird bei optimaler Wirkung erreicht, dass die jetzigen Straßenführungen bestehen bleiben können, keine Bäume gefällt werden müssen, Grundstückserwerbe bzw. Enteignungen entfallen, die Realisierung kurzfristig erfolgen kann, die entstehenden Kosten nur einen Bruchteil der Kosten gegenüber eines Kreisverkehrs betragen und insbesondere, was das Wichtigste ist, maximale Sicherheit für die Kraftfahrer erreicht wird, da die Benutzer der Nebenstraße langsamer fahren müssen und erforderlichenfalls praktisch sofort zum Stehen kommen.