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Schlagabtausch im Schnitzelstreit

Jetzt meldet sich eine Schriftstellerin zu Wort.

Sollte ein Restauranttester aus der Gastronomie kommen oder nicht. Diese Frage wird derzeit in Meißen und darüber hinaus diskutiert.
Sollte ein Restauranttester aus der Gastronomie kommen oder nicht. Diese Frage wird derzeit in Meißen und darüber hinaus diskutiert. © Symbolfoto: dpa

Meißen. Selbst in Hildesheim wird die Diskussion um eine Kritik des SZ-Testers Peter Braukmann zum Restaurant Am Hundewinkel verfolgt. Ein Freund habe ihr den niederschmetternden Beitrag  zukommen lassen, schreibt Autorin Elvira Kensche, die häufig zum Literaturfest nach Sachsen kommt. Sie habe den Text als "gemein" empfunden, denn sie könne die Ansicht von Peter Braukmann absolut nicht teilen.

Jedes Jahr verbringe sie einen Urlaub in Meißen und freue sich immer auf ein perfektes Wiener Schnitzel im Restaurant „Am Hundewinkel“, in der Spargelzeit dann auch noch mit ganz ausgezeichnetem Spargel, schreibt die Hildesheimerin. Die Wirtin sei überaus liebenswürdig, erkenne sie auch nach einem Jahr wieder und bediene freundlich und zuvorkommend. "Eine etwas längere Wartezeit nehme ich gern in Kauf, denn gutes Essen braucht nun einmal Zeit. Wer die nicht aufbringen möchte, muss eben in ein Schnellrestaurant gehen", so Elviera Kensche.

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Eine Verteidigung von Restaurant-Tester Peter Braukmann kommt hingegen von Matthias Frenzel aus Meißen. Ein Tester müsse nicht unbedingt den Beruf eines Kochs erlernt haben: Es gebe gute und schlechte Köche, argumentiert er. Als sporadischer Nutzer habe er vier von Braukmann getestete Objekte besucht. Drei Bewertungen stimmten. Eine Bewertung erfolgte leider nach seinem Besuch. Auch sie sei stimmig gewesen, aber seines Erachtens nach geschmeichelt. 

Als Fazit hält Frenzel fest: "Ich bin Peter Braukmann dankbar aus zwei Gründen: Er bewahrt mich vor unnötiger Geldausgabe und nennt Lokalitäten, die mir bisher unbekannt waren."

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