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Schlange im Garten erweist sich als harmlos

Ein Rentnerehepaar in Großenhain entdeckt das Tier am Sonntag. Es war wohl eine Ringelnatter.

Diese Schlange entdeckten Bewohner am Großenhainer Weinbergsweg am Sonntag in ihrem Vorgarten. Zum Glück war es offenbar eine ungefährliche Ringelnatter.
Diese Schlange entdeckten Bewohner am Großenhainer Weinbergsweg am Sonntag in ihrem Vorgarten. Zum Glück war es offenbar eine ungefährliche Ringelnatter. © Foto: Thomas Riemer

Großenhain. Immer wieder stochern Frau und Herr S. (Name der Redaktion bekannt) mit einem längeren Stöckchen in der Pflanzenwelt auf dem Grundstück am Weinbergsweg. "Dort war die Schlange", zeichnen sie die Spur des Tieres nach. "Mindestens einen Meter" soll sie lang gewesen sein. Furcht macht sich breit. "Wenn das eine Giftschlange ist ..." Frau S. hätte wohl kein Auge in der folgenden Nacht zugedrückt.

Ein paar Anrufe später löst sich das "Geheimnis" nach mehr als zwei Stunden auf. Ein Tierfreund aus Bauda hat die Schlange als harmlose Ringelnatter "identifiziert". Möglicherweise handelt es sich dabei sogar um eine sehr seltene Art in unserer Region. Der Baudaer jedenfalls schickte seinen Sohn zum Ort des Geschehens, der die Natter mit bloßer Hand einfing. In Bauda wurde sie dann in einem Gartenteich freigelassen.

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Und nun? Mit Covid-19 kam die Thematik der Triage, dem Sichten und Klassifizieren von Patienten, erneut auf. Ein Interview mit Medizinrechtsexperte Prof. Dr. Erik Hahn.

"Die Eltern sind beruhigt", so die Tochter des Ehepaares am frühen Abend. Der Schrecken war zum Glück offenbar eher unbegründet.

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