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Schlauch und Spritze sind wieder „in“

Ein Kommentat von Frank-Uwe Michel zum Jugendtrend bei der Feuerwehr in der Region

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Ich kann mich noch gut an die Zeit vor zwei, drei Jahren erinnern. Da hieß es nahezu bei allen Feuerwehren der Region: Nachwuchs? Neue Leute? Fehlanzeige! Umso erfreulicher, aber auch erstaunlicher ist die Trendwende zumindest in einigen Wehren. Wer hätte früher schon daran gedacht, eine Warteliste für die Jugendfeuerwehr einführen zu müssen. Man hätte allenfalls ein ungläubiges Kopfschütteln geerntet. Ganz zu schweigen von der Aussage, die Feuerwehr platze aus allen Nähten. Unfassbar! Offenbar sind die Menschen in manchen Orten jetzt auf eine neue, tiefere Art mit ihrer Feuerwehr verbunden. 

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Offenbar ist es wieder „in“, an Schlauch und Spritze Dienst zu tun – aus Verantwortungsgefühl heraus. Aber auch in dem Bewusstsein, hierher zu gehören, Kameradschaft zu genießen, Teil einer funktionierenden Truppe zu sein, auf die man sich jederzeit verlassen kann. Hinzu kommt, dass sich auch die Gesellschaft und mit ihr der Arbeitsmarkt verändert haben. Junge Leute müssen heute nicht mehr das Weite suchen, um einen Ausbildungsplatz oder einen Job zu bekommen. Oftmals liegt das Gute gleich um die Ecke. Und die Möglichkeit, bei der örtlichen Feuerwehr mitzumachen, ist gegeben. Toll, dass es diese Entwicklung gibt!

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