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Schlechte Noten beim Corona-Abitur?

Das Radeberger Gymnasium gab jetzt die Prüfungsnoten bekannt. Schulleiterin Elke Richter kündigt eine tiefgründige Analyse an.

Abiturienten mussten in diesem Jahr unter schwierigen Bedingungen ihre Prüfungen ablegen. Deshalb wird ein schlechterer Notenschnitt befürchtet. In Radeberg liegen jetzt erste Ergebnisse vor.
Abiturienten mussten in diesem Jahr unter schwierigen Bedingungen ihre Prüfungen ablegen. Deshalb wird ein schlechterer Notenschnitt befürchtet. In Radeberg liegen jetzt erste Ergebnisse vor. © dpa-Zentralbild

Radeberg. Die Abiturienten am Radeberger Humboldt-Gymnasium haben jetzt die Ergebnisse ihrer schriftlichen und mündlichen Prüfungen mitgeteilt bekommen. Wegen der Corona-Pandemie fanden die Vorbereitungen unter schwierigen Bedingungen statt. Die Schüler mussten meist zu Hause lernen, da der Unterricht ausfiel. Schülerverbände hatten gefordert, das Abi in diesem Jahr auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, da befürchtet wurde, die Ergebnisse fallen schlechter aus, als in anderen Jahren.

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Nach Angaben von Schulleiterin Elke Richter blieb der befürchtete schlechtere Notendurchschnitt an ihrer Schule aus. „Wir liegen auf dem Niveau vergangener Jahre. Es ist keine große Veränderung zu bemerken.“ Genau könne sie den Durchschnitt erst Anfang Juli nennen. Einige Schüler würden noch in zusätzliche mündliche Prüfungen gehen, um ihren Notenschnitt zu verbessern. Danach wird das Gymnasium eine tiefgründige Analyse der Abi-Ergebnisse vornehmen. „Dann werden wir sehen, wo es Abweichungen zu den vorherigen Jahren gab.“ 

Fest steht schon jetzt, dass etwa die Hälfte der Mädchen und Jungen eine Abi-Note von 2,0 und besser haben. Die Zahl der Abiturienten mit einem 1,0-Abschluss ist noch unklar. „Es kann ja der ein oder andere durch die Nachprüfungen noch dazu kommen.“ Wegen der schwierigen Bedingungen hatte es in diesem Jahr einige Erleichterungen für die Schüler gegeben. So konnten sie entscheiden, ob sie zum Ersttermin ihre schriftliche Prüfung ablegen wollten oder beim Nachholetermin. Den Mädchen und Jungen sollte so bei Bedarf mehr Zeit zur Vorbereitung gegeben werden. (SZ/td)

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