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Schleusung aufgedeckt

Die Bundespolizei kontrolliert auf der A17 ein Auto, in dem die Insassen illegal eingereist waren.

© Symbolbild: Steffen Unger

Bei einer grenzpolizeilichen Kontrolle auf der A17 bei Breitenau haben Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel  eine Einschleusung von Ukrainern aufgedeckt. In einem Peugeot befanden sich neben dem Fahrer weitere vier ukrainische Staatsangehörige (21 bis 51 Jahre). 

Im Rahmen einer Einreisebefragung gaben die Männer an, einer Erwerbstätigkeit in Belgien nachgehen zu wollen. Die vorgelegten Arbeitsverträge stellten sich jedoch als fingierte Dokumente heraus. Somit erfüllten die Männer die Einreisevoraussetzungen nach dem Schengener Grenzkodex nicht.

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Die Bundespolizei leitete Strafverfahren gegen den Fahrer wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern und gegen die Insassen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet ein. Am Dienstag erfolgte die Zurückschiebung aller Personen nach Tschechien. 

Am Dienstag wurden die Bundespolizisten auch auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" fündig. In einem Ford Transit mit Hamburger Zulassung entdeckten sie eine Tierbox mit einem Yorkshire-Terrier-Welpen. Das Tier war augenscheinlich unter zwölf Wochen alt und nicht ausreichend geimpft. Die Beamten stellten den kleinen Vierbeiner daraufhin sicher. Der rumänische Fahrer (28) musste eine Sicherheitsleistung gemäß dem Tiergesundheitsgesetz in Höhe von 800 EUR hinterlegen. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt, wurde das Tier zur weiteren Versorgung, Beobachtung und Quarantäne an ein Tierheim übergeben. (SZ)

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