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Pirna

Schloss oder Container?

Die Struppener Grundschule platzt aus allen Nähten. Das hat auch Folgen für den Hort. Der Gemeinderat steht vor einer schweren Entscheidung.

Die Struppener Grundschule wurde vor zwei Jahren umfassend saniert, größer geworden ist sie dadurch aber nicht. Das wird nun mehr und mehr zum Problem.
Die Struppener Grundschule wurde vor zwei Jahren umfassend saniert, größer geworden ist sie dadurch aber nicht. Das wird nun mehr und mehr zum Problem. © Archivfoto: Daniel Schäfer

Die Struppener Grundschule sieht nicht aus wie alle, hat aber ein Problem wie viele: Sie ist zu klein. Ein Grund: Auch der Hort befindet sich in dem Gebäude. Schon jetzt werden Räume doppelt genutzt, also früh Mathematik und Deutsch, nachmittags spielen und basteln. Im neuen Schuljahr gibt es zwei erste Klassen. Dann wird es noch enger. Deshalb hätte Struppen schon „gestern“ eine Lösung gebraucht.

Im Gespräch waren schon das ehemalige Möbellager und die alte Streuguthalle sowie Container. Die Container wurden schon mal vom Gemeinderat beschlossen, wogegen Bürgermeister Rainer Schuhmann (CDU) in Widerspruch ging. Nun gibt es am Dienstag eine Sondersitzung, und die Container sind wieder Thema.

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Es kommt Schuhmann zufolge aber noch eine weitere Variante dazu: Räume im Schloss. Der Nachteil: Die können dann nicht vom Verein bzw. den Künstlern genutzt werden. Der Vorteil: Das Schloss bekommt schneller zum Beispiel neue Fenster in diesem Bereich. Zwei Gründe, weshalb der Schlossverein die Variante zwiespältig sieht, sagt Bürgermeister Rainer Schuhmann (CDU).

Egal wie sich der Gemeinderat am Dienstag in einer Sondersitzung entscheidet, am Neubau eines Hortes führt wohl kein Weg vorbei. Der sollte dann auch einen Speiseraum haben, sagt Schuhmann. Der würde nämlich das zweite Problem der Schule lösen. Klar ist aber auch, bis so ein neuer Hort steht, muss es eine Übergangslösung geben. Und bis die steht, bleibt es bei früh Mathematik und Deutsch und nachmittags spielen und basteln. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres sind es schließlich nur noch neun Wochen.

Gemeinderat, 18. Juni, 18.30 Uhr, Ratssaal Gemeinde

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