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Schlosspark entstand nach Russen-Luftbild

Ein historisches Areal erhielt ein neues Wegenetz. Auch einen Wasserspielplatz gibt es jetzt.

Von Dieter Hanke

Die Russen machten es möglich. Eine Luftbildaufnahme von Schloss und Park Klipphausen, die die Rote Armee 1945 anfertigte, bildete mit die Vorlage für die Neugestaltung des knapp  4 000 Quadratmeter großen Areals. Auch Karten von 1781 und 1877 zogen die Park-Planer von der Freiberger Arcadis Consult GmbH hinzu. „Die Anlage sollte nach historischem Vorbild neu gestaltet werden“, sagte Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann (parteilos). Der Park entstand im 17. Jahrhundert.

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Jetzt ist das weitgehend abgeschlossen. Restarbeiten erfolgen in den nächsten Tagen. Für 160 000 Euro – die EU steuerte Fördergelder von knapp 100 000 Euro bei – wurde der Park umgekrempelt. Das Soraer Bauunternehmen Uwe Riße verwirklichte das. So wurden Ahornbäume und weitere Gehölze, die wild gewachsen waren, gefällt. Das Wegenetz im Gelände wurde neu geordnet. Im hinteren Bereich sanierten die Bauleute Natursteinmauern. Neue Bäume und Sträucher wurden gepflanzt und Ruhebänke aufgestellt. Denkmalschützer begleiteten das Projekt. Auch einen Kinder-Spielplatz legten die Bauleute mit an. Dazu entstand eine Wasserfläche, die über Steinpfade begehbar ist. Eine kleine Wasserradanlage lädt zum Spielen ein. Auf einer Freifläche können künftig kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Grillmöglichkeiten gibt es auf einer gepflasterten Kreisfläche.