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Schmalspurbahn schleift in Radebeul Auto mit

Dramatischer Unfall in Radebeul: An der Kreuzung Gohliser Straße zur Pestalozzistraße stößt der Lößnitzdackel mit einem Mercedes zusammen.

Diesen Pkw Mercedes hat die Schmalspurbahn an der Kreuzung Gohliser Straße, Pestalozzistraße in Radebeul erwischt.
Diesen Pkw Mercedes hat die Schmalspurbahn an der Kreuzung Gohliser Straße, Pestalozzistraße in Radebeul erwischt. © Norbert Millauer

Radebeul. Feuerwehrsirenen erschrecken kurz nach 13 Uhr Radebeul. Die Kameraden von Radebeul-Ost, Kötzschenbroda und Wahnsdorf eilen an die Gleise der Lößnitzgrundbahn, die parallel zur Pestalozzistraße zwischen Mitte und Ost führen. Dort ist es passiert: Ein schwarzer Pkw Mercedes steht halb schräg vor den Puffern der Schmalspurbahn und ist schwer beschädigt.

Als die Feuerwehrleute eintreffen, stehen die beiden Fahrzeuginsassen bereits neben dem Unfallort. Stadtwehrleiter Roland Fährmann: "Die Autofahrer konnten sich offenbar selbst aus dem Fahrzeug befreien." Was vorher geschehen ist, war dramatisch. Möglicherweise hat der von der Gohliser Straße kommende Fahrzeugführer die Signalglocke der Schmalspurbahn überhört und ist weitergefahren. Die schwere Lok der Bahn kann so plötzlich nicht zum Stehen gebracht werden und erfasst an den hinteren Fahrzeugseiten den Pkw. Das Auto wird fast zehn Meter über die Gleise geschoben, ehe der Zug zum Halten kommt.

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Unfall mit Lößnitzgrundbahn: Sperrungen bis zum Nachmittag

Einsatzleiter vor Ort ist Felix Seeländer von der Wehr in Radebeul-Ost. Die Kameraden und der herbeigeeilte Rettungsdienst kümmern sich um die geretteten Fahrzeuginsassen. Stadtwehrleiter Fährmann: "Wie es aussieht, sind sie mit Prellungen und einem Schock davongekommen." Der schwarze Mercedes hingegen ist schwer ramponiert, wahrscheinlich Totalschaden. Auch die wenigen Fahrgäste der Lößnitzgrundbahn können unversehrt aussteigen. Sie werden mit Taxis weitertransportiert.

Es ist inzwischen kurz nach 14 Uhr. Die Pestalozzistraße ist für den Durchangsverkehr weiter gesperrt. Ein Kranfahrzeug kann den Pkw von den Schienen heben. Eine Weiterfahrt der Schmalspurbahn, wie geplant Richtung Lößnitzgrund und Moritzburg,  ist nicht möglich. Die Lok muss noch untersucht werden. Polizisten haben Fotos vom Unfallort und den beschädigten Fahrzeugen Fotos für die Ermittlungen gemacht. Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest.

Eine letzte Aktion noch: Der Lößnitzdackel muss die Fahrt wieder rückwärts antreten. Die insgesamt 15 Feuerwehrleute begleiten den Zug und sperren Richtung Ost die weiteren Kreuzungen Dr.-Schmincke-Allee, Wasastraße und Schildenstraße ab, so Einsatzleiter Felix Seeländer. Die Lok und ihre Waggons rollen sicher wieder zurück zum Bahnhof, dem Ausgangspunkt der Fahrt. Gegen 15 Uhr kann die Pestalozzistraße wieder freigegeben werden.

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