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Schmiedeberg ist Favorit für das Asylheim

Der Kreis bereitet die Wiedereröffnung des Heims vor. Die letzte Entscheidung darüber trifft der Kreistag.

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Von Franz Herz

Derzeit wird die Wiedereröffnung des Asylbewerberheims Schmiedeberg vorbereitet. Zum einen läuft die Planung für die notwendigen Umbaumaßnahmen, zum anderen werden finanzielle Fragen geklärt, informierte Ulrich Kretzschmar (CDU). Er ist in doppelter Funktion mit dem Thema befasst. Zum einen verwaltet er derzeit das Bürgermeisteramt in Schmiedeberg, zum anderen ist er als Kreisrat an der Entscheidung beteiligt.

Die endgültige Entscheidung ist aber noch offen. Die soll auf der Kreistagssitzung im Dezember fallen. „Aber der Standort Schmiedeberg wird favorisiert“, sagt Kretzschmar nach einer Beratung der Arbeitsgruppe von Kreistag und Verwaltung, die sich mit dem Thema befasst.

Die Fußböden in dem Gebäude müssen erneuert und die Sanitäranlagen in Ordnung gebracht werden, ehe dort jemand einziehen kann. Auch soll der Schornstein auf dem Gelände nach Informationen des Landratsamts erst einmal abgerissen werden. Er wird nicht mehr benötigt und stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar. Wenn die Entscheidung für Schmiedeberg gefallen ist, können diese Maßnahmen beginnen.

Diese vorbereitenden Arbeiten benötigen ihre Zeit. Daher ist frühestens im kommenden Jahr damit zu rechnen, dass das Heim wieder in Betrieb geht. Das Frühjahr kann durchaus kommen, ehe es soweit ist. Derzeit steht das Heim weitgehend leer.