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Schnell die Kurve kriegen

Fußball: Copitz gastiert nach der Auftaktniederlage nun in Großenhain. Der Gegner sammelte viel Selbstvertrauen.

Ernüchterung beim Saisonstart: Copitz-Trainer Frank Paulus (l.) und Stefan Höer nach dem 1:2 gegen Mittweida.
Ernüchterung beim Saisonstart: Copitz-Trainer Frank Paulus (l.) und Stefan Höer nach dem 1:2 gegen Mittweida. © Marko Förster

Der 1. Spieltag in der Fußball-Landesliga hielt vor einer Woche schon ein paar Überraschungen parat. So rettete Regionalliga-Absteiger Budissa Bautzen beim Neuling LSV Neustadt/Spree mit großer Mühe einen Punkt (2:2). Einen Erfolg der Großenhainer in Wilsdruff konnte man derweil zwar sicher erwarten, aber in der Höhe (4:1) wohl eher nicht. Und dann war da noch die überraschende Heimniederlage des VfL Pirna-Copitz gegen Mittweida (1:2). Am Sonnabend können die Copitzer ab 15 Uhr nun vieles besser machen – und das wird in der Großenhainer Jahnkampfbahn auch nötig sein.

Die Gastgeber, 2017 in die Sachsenliga aufgestiegen, werden wie im Vorjahr (Vizemeister) und in der Saison 2018/19 (Sechster) wieder in der Spitzengruppe erwartet. Um dieses Ziel zu erreichen, nahmen Großenhainer unter anderem den erfahrenen Abwehrspieler Sepp Kunze vom Regionalliga-Absteiger Budissa Bautzen unter Vertrag.

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Neu im Kader sind auch Thomas Kutsche, Paul Hauke, Harty Scholz und Tom Klömich (alle Meißner SV) sowie Stephan Schäfer (SV Olbernhau), Tom Ruhner und Tom Müller, die aus dem eigenen Nachwuchsbereich aufrückten. Nicht mehr dabei sind Thomas Löffler (Karriereende), Dennis Scholtissek (BSG Stahl Riesa) und Tim Reichl, der sich dem SC Borea Dresden angeschlossen hat.

An die bisherigen Auswärtspartien in der Röderstadt haben die Copitzer keine guten Erinnerungen (0:4, 1:4). Dagegen lief es im heimischen Willy-Tröger-Stadion gegen den GFV wesentlich besser (2:2, 4:1). Bitter ist aus Pirnaer Sicht aktuell vor allem die schwere Verletzung von Neuzugang Philipp Heineccius, die er sich vor vier Wochen beim Warmmachen vor einem Testspiel zugezogen hat: Abriss eines Adduktorenmuskels. Auch Sebastian Heine steht dem Trainerduo Frank Paulus und Enrico Mühle (noch) nicht zur Verfügung.

„Wir haben uns sehr schwergetan“

Gegen Mittweida spielten die Pirnaer in der zweiten Halbezeit fast ausschließlich auf ein Tor. „Aus so viel Ballbesitz muss man einfach mehr machen“, sagte Paulus nach der Auftaktniederlage. „Wir haben uns sehr schwergetan, gegen das Abwehrbollwerk der Mittweidaer Chancen herauszuspielen. Wir müssen jetzt schnell die Kurve kriegen.“ Allerdings wird die Konstellation in Großenhain eine völlig andere sein, denn die Gastgeber werden mit großer Angriffslust zu Werke gehen. Spieler wie Torjäger Torsten Marx und Paul Konrad Witschel, die es zusammen in der Vorsaison auf 32 Treffer brachten, sowie der Ex-Wilsdruffer Clemens Krüger stehen für viel Offensivpower.

Eine ganz schwierige Aufgabe wartet auch auf Neuling Wilsdruff, der zur gleichen Zeit beim Regionalliga-Absteiger im Bautzener Stadion Müllerwiese antreten muss. In der Vorsaison trennten beide Teams noch drei Spielklassen. Die Aufgabe scheint für die Parkstädter Aufgabe eigentlich unlösbar – aber nur auf den ersten Blick: Vor einer Woche bewies der LSV Neustadt/Spree, ebenfalls ein Neuling in der Sachsenliga, wie dem Ex-Viertligisten Paroli geboten werden kann.

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