merken
PLUS

Schnelle Fahrt auf dem Wenzelsmarkt

Vor dem Rathaus dreht sich ein großes Kinderkarussell. Vor allem ein Fahrzeug ist beliebt.

© Uwe Soeder

Von Frances Scholz

Eine farbenfrohe Fahrzeugkolone, blinkende Lichter und freie Plätze im Auto von Micky Maus. Wer würde da wohl nicht gern einsteigen? Auf dem Bautzener Hauptmarkt haben die Kinder zur Weihnachtszeit die Qual der Wahl. Dort steht erstmals zum Wenzelsmarkt ein Kinderkarussell.

StadtApotheken Dresden
Die Stadt Apotheken Dresden sind für Sie da
Die Stadt Apotheken Dresden sind für Sie da

Die Stadt Apotheken Dresden unterstützen Sie bei einer gesunden Lebensweise und stehen Ihnen sowohl mit präventiven als auch mit therapeutischen Maßnahmen, Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten zur Seite.

Diana Neutzsch arbeitet an der Kasse. Das Karussell hat ihr Freund Robert Hoffmann dieses Jahr neu angeschafft. „Mein Freund kommt ursprünglich aus Dresden und hat in der Region nach einem Weihnachtsmarkt für unser Karussell gesucht“, sagt die 24-Jährige. Da passte es ganz gut, dass die Stadt Bautzen dieses Jahr den Kindern auf dem Weihnachtsmarkt mehr bieten will. Und das Karussell wird gut angenommen. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder sich freuen“, sagt Diana Neutzsch. Eine einfache Fahrt kostet zwei Euro. Drei Fahrten zum Beispiel kosten fünf Euro. Allerdings gibt es auch manchmal Tränen. Der Grund: das rote Feuerwehrauto. „Jedes Kind will mit dem Feuerwehrauto fahren. Es entbrennt sogar manchmal ein richtiger Streit darum“, sagt die Schaustellerin mit einem Lächeln. Das Motorrad kann den Verlierer dann etwas besänftigen. Das sei nämlich auch sehr begehrt.

Diana Neutzsch selbst ist als Kind viel rumgereist. Ihr Freund Robert Hoffmann und sie stammen beide aus Schaustellerfamilien. „Ein anderer Beruf käme für mich gar nicht infrage. Es wird nie langweilig, man lernt immer neue Städte und Menschen kennen“, sagt die Schkeuditzerin. Der einzige Wermutstropfen: Freund Robert Hoffmann steht zur Zeit mit einem größeren Kinderkarussell in Halle auf dem Weihnachtsmarkt.

Dabei waren sie schon mal gemeinsam mit einem Fahrgeschäft in Bautzen. „Wir waren bei den Bautzener Flugtagen. Leider haben wir bis jetzt noch nicht viel von der Stadt gesehen“, sagt sie. Auch in der Weihnachtszeit wird sie es nicht schaffen. Gleich nach dem Wenzelsmarkt geht es wieder nach Schkeuditz. „Ich freue mich auf etwas Entspannung an den Feiertagen.“ Bis dahin wird es aber noch so einige Kämpfe um das rote Feuerwehrauto geben.

Morgen stellen wir in der SZ den Erzgebirgsstand
von Heidelore Pursche vor.