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Noch mehr schnelles Internet für Gottleuba

Die Telekom will bis Jahresende rund 2.000 Haushalte versorgen. Es geht zwar nicht ohne Baustellen, doch die sollen überschaubar bleiben.

Trockenübung: Fürs Foto halten Bürgermeister Christian Walter und Telekom-Regionalchef Kai Gärtner die Spaten, Telekom-Mitarbeiter Wolfgang Nickerl ein Stück Glasfaserkabel. Bald wird "richtig" gebaut.
Trockenübung: Fürs Foto halten Bürgermeister Christian Walter und Telekom-Regionalchef Kai Gärtner die Spaten, Telekom-Mitarbeiter Wolfgang Nickerl ein Stück Glasfaserkabel. Bald wird "richtig" gebaut. © Daniel Schäfer

Lange haben die Planungen und Vorbereitungen gedauert. Nun geht es los. Am Donnerstag gab die Telekom in Bad Gottleuba den offiziellen Startschuss für den Ausbau schneller Internet-Anschlüsse. 

Freuen können sich rund 2.000 Haushalte im Vorwahlbereich 035023. Ende des Jahres sollen sie mit bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) Daten herunterladen können, beim Hochladen werden es bis zu 40 MBit sein. Wer das Angebot nutzen will, kann sich schon jetzt dafür kostenlos registrieren lassen.

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Damit das Internet so schnell wird, lässt die Telekom rund elf Kilometer Glasfaser verlegen und stellt 15 Verteiler mit moderner Technik auf. Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler am Straßenrand verlegt die Telekom Glasfaserkabel. Das erhöht das Tempo der Datenübertragung deutlich. Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut. Hier wandelt sich das Lichtsignal in ein elektrisches Signal. Von dort geht es über das bestehende Netz zum Anschluss des Kunden. Die Übertragungstechnik beseitigt elektromagnetische Störungen und ermöglicht dadurch höhere Bandbreiten, erklärt die Telekom. Die Beeinträchtigungen für die Anwohner während der Bauarbeiten sollen so gering wie möglich gehalten werden, die Bauabschnitte überschaubar sein.

Für den Zug in Richtung Zukunft

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Bad Gottleuba-Berggießhübel nun starten“, sagt Bürgermeister Christian Walter (parteilos). Die Glasfaser-Kilometer und Verteiler sind für Walter die "Bahnschienen für den Zug, der darauf fahren soll." Wie solle man die Digitalisierung sonst voran bringen, wenn bereits die Grundlagen dafür fehlen? Mit dem Bau jetzt werde ein großer Schritt gegangen, um endlich auch im ländlichen Raum mit den Entwicklungen der Zeit mithalten zu können. "Leben ohne schnelles Internet ist privat und geschäftlich nicht mehr denkbar."

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