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Schnullerprämie für 34 Babys

Fast die Hälfte der Kinder wurde in Dürrröhrsdorf-Dittersbach geboren. Doch der heimliche Sieger ist ein anderer Ortsteil.

Von Katarina Gust

Dürrröhrsdorf-Dittersbach hat im letzten Jahr einen Babyboom erlebt. Insgesamt 34 Neugeborene sind zwischen Januar und Dezember 2014 in der Kommune zur Welt gekommen. Das Ergebnis ist damit höher als im Jahr zuvor. 2013 wurden nicht einmal 30 Babys im Gemeindegebiet geboren.

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Bei den 34 neuen Einwohnern haben die Jungs die Nase vorn. Sie haben mit 18 Neuankömmlingen die Mädchen abgehängt. Auch unter den Ortsteilen gibt es eine Rangliste. Als besonders geburtenfreudig zeigt sich Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Hier wurden 16 Kinder willkommen geheißen. Auf Platz zwei folgt Wilschdorf mit neun Kindern. Gemessen am Verhältnis zur Einwohnerzahl ist Wilschdorf damit der eigentliche Sieger der Babystatistik. Weniger Arbeit hatten die Hebammen in Dobra und Wünschendorf. Hier durfte sich jeweils ein Elternpaar über Nachwuchs freuen. „Bei den Vornamen herrscht sowohl bei Mädchen als auch Jungen eine große Vielfalt“, teilt Bürgermeister Jochen Frank (Unabhängige Bürger) mit. Seit 2014 wohnt ein Linus sowohl in Dittersbach als auch in Porschendorf. Einen doppelten Babynamen gibt es auch in Stürza und Wilschdorf. Hier entschieden sich die Eltern für den Vornamen Theo.

Die Familien bekommen von der Gemeinde ein Willkommensgeschenk, die sogenannte Schnullerprämie ausgezahlt. Das übernimmt der Ratschef meist persönlich. Seit Anfang 2009 erhalten die Eltern pro Kind 150 Euro. Das Geld gibt es in bar.

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