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Schöne Überraschungen

Etwas später als erwartet ist es passiert. Manfred Schacha (58), der Chef vom Pirnaer Gesundheitshaus Mepro, wurde am Montag Opa. Tochter Katharina (29) brachte in Dresden-Friedrichstadt Enkelsohn Louis (3 700 Gramm schwer, und 51 Zentimeter groß) zur Welt.

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Etwas später als erwartet ist es passiert. Manfred Schacha (58), der Chef vom Pirnaer Gesundheitshaus Mepro, wurde am Montag Opa. Tochter Katharina (29) brachte in Dresden-Friedrichstadt Enkelsohn Louis (3 700 Gramm schwer, und 51 Zentimeter groß) zur Welt. „Von unseren drei Kindern ist es der erste Nachwuchs“, sagt der frisch gebackene Großvater. (df)

Eigentlich wollten Dieter (71) und Sigrid Schmees (68) ohne großes Aufsehen ihren Goldenen Hochzeitstag feiern. Doch als das Rathener Unternehmerehepaar die katholische St. Gertrudis-Kirche in Düsseldorf, in der sie vor 50 Jahren getraut wurden, besuchten, hatte der Pastor schon eine Messe vorbereitet. Da hatte Sohn Clemens (49) wohl geplaudert … „Es war wunderschön“, schwärmt die Chefin vom Copitzer Brauhaus „Das Orgelspiel war einzigartig und der Pfarrer segnete uns“. Die beiden lernten sich an einer Bushaltestelle mitten in Düsseldorf kennen. „Eine Schulfreundin kannte meinen Mann und machte mich mit ihm bekannt“, erinnert sich Sigrid Schmees. „Wenig später lud er mich ins Kino ein. Die 50 Pfennig Eintritt spendierte die Oma.“ Kurz vor der Hochzeit kaufte sich das Paar ein gebrauchtes Schlafzimmer. „Das haben wir noch tags zuvor weiß angestrichen. In der Hochzeitsnacht war die Farbe noch nicht mal richtig trocken.“

Knutsch-Attacke beim Brückenfest: Pfarrer Helmut Berthold (72) gab kurz nach Gottes Segen während seiner Ansprache, kurz bevor er die Brücke über die Müglitz freigab, der Festumzugsorganisatorin und Chefin der Volkssolidarität Roswitha Rehwald (66) einen Schmatzer direkt auf den Mund. Und das vor den versammelten Festgästen. Sind sie ein Draufgänger, Herr Pfarrer? „Nein, nein. Es war ein Freundschaftskuss. Ich musste die Situation etwas auflockern. Vielen standen die Tränen in den Augen, zu frisch waren die Gedanken an die Müglitzflut, die den Weesensteinern vor vier Jahren viel Leid brachte.“ (df)