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Grünes Licht für Breitbandausbau

Innerhalb der nächsten vier Jahre soll Schönfeld in den Genuss des schnellen Internets kommen.

Damit das Tippseln und Arbeiten am Computer künftig schneller geht, wird auch in Schönfeld der Breitbandausbau vorangetrieben.
Damit das Tippseln und Arbeiten am Computer künftig schneller geht, wird auch in Schönfeld der Breitbandausbau vorangetrieben. © Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Schönfeld. Mit der Billigung des Zuwendungsvertrages für den Breitbandausbau durch den Gemeinderat hat Schönfeld zu Wochenbeginn die letzte Hürde für den Breitbandausbau genommen. Der Auftrag für die 3,5 Millionen Euro teure Glasfaserkabel-Verlegung war bereits im März an die Enso gegangen. 

Der regionale Energieversorger will in drei Ortsteilen die weißen Flecken in punkto Übertragungsgeschwindigkeit schließen, wo die Verkabelung der Grundstücke bis zur Wand der Wohnhäuser erfolgen soll. 

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Teile von Schönfeld sind bereits von der Telekom erschlossen, die in den nächsten Wochen auch in Kraußnitz aktiv wird. Böhla bleibt ebenfalls im Verantwortungsbereich des Kommunikationsriesen, der das Breitbandnetz mittels Vectoring ertüchtigen will. 

Noch unklar ist die Situation im Ortsteil Linz. Hier hatte sich ein Funkanbieter bei der Bundesnetzagentur registrieren lassen. Ob dieser durchgehend die angestrebte Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde gewährleisten kann, ist momentan noch offen.

 Der Zeitraum für den Breitbandausbau ist auf vier Jahre veranschlagt. Er soll gemeinsam mit der Nachbarkommune Lampertswalde erfolgen, mit der Schönfeld in einer Verwaltungsgemeinschaft verbunden ist.

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