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Schönfelder Firma baut für Melkus

Einen deutschlandweiten Kundenkreis hat mittlerweile die kleine Schönfelder Firma Korropol aufgebaut. Dabei ist Wolfram Kurz, Geschäftsführer des Unternehmens, auf einen Kunden besonders stolz: auf Melkus, ein Name, der für legendäre Sportwagen steht.

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Einen deutschlandweiten Kundenkreis hat mittlerweile die kleine Schönfelder Firma Korropol aufgebaut. Dabei ist Wolfram Kurz, Geschäftsführer des Unternehmens, auf einen Kunden besonders stolz: auf Melkus, ein Name, der für legendäre Sportwagen steht. „Ich bin selbst ein bisschen Motorsportfan. Da ist es schon etwas Besonderes, Teile des Rennwagens herstellen zu können“, sagt Wolfram Kurz. Hauptberuflich hat er schon immer auf dem Gebiet der Kunststoffverarbeitung gearbeitet. Lange unterrichtete er an der TUDresden. Noch vor der Wende begann Wolfram Kurz dann beim VEB Universal zu arbeiten, in den die 1958 gegründete PGH aus Schönfeld zwangsweise gewandelt wurden. Als sich 1990 die Möglichkeit der Rückübertragung ergab, übernahm die Genossenschaft den Betrieb. Nach einigen Startschwierigkeiten gründeten sie 2003 die Firma Korropol, die sich auf glasfaserverstärkte Kunststoffe spezialisiert und zu einem stabilen Unternehmen entwickelt hat. „Einige Genossenschafter sind inzwischen in Rente gegangen, und wir konnten die Stellen wieder besetzen“, sagt Wolfram Kurz. So verjüngt sich das Korropol-Team von 20Mitarbeiter immer mehr.

„Wir lieben Kunden mit speziellen Wünschen nach leichten Teilen aus einem besonders festen Stoff. Gemeinsam suchen wir nach der besten Lösung“, sagt Wolfram Kunz. Die Firma baut Ab- und Überdeckungen, Rohrleitungen, Behälter aller Art ebenso wie Kulissen für die Semperoper oder eben Teile der Korosserie für den „Melkus RS 2000“. Der „Melkus RS 1000“ fuhr auch schon mit Karosserie-Teilen von Korropol. (md)