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Schönheitskur für Brücken erst im nächsten Jahr

Die Schönheitsreparaturen nach der Flut an den Meißner Triebischbrücken werden nach Angaben der Stadt frühestens im kommenden Jahr beginnen. An der Hahnemannbrücke hängt eine Metallverkleidung, die seit der Flutkatastrophe verbeult ist.

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Die Schönheitsreparaturen nach der Flut an den Meißner Triebischbrücken werden nach Angaben der Stadt frühestens im kommenden Jahr beginnen. An der Hahnemannbrücke hängt eine Metallverkleidung, die seit der Flutkatastrophe verbeult ist. „Bei einem neuen Hochwasser wäre das aber nicht gefährlich“, sagte der Meißner Einsatzleiter Roland Dittmann.

Hinter den Blechen laufen Wasserrohre. Um die zu schützen, sei einst die Verkleidung angebracht worden. An der Brücke musste die Stadt nur das Geländer reparieren. Eine Baufirma hatte während der Flut Schwemmgut mit einem Bagger aus der Triebisch geholt. „Deswegen sind die Schäden eher gering. Die Statiker haben gesagt, dass die Verkleidung eine Frage der Schönheit ist.“

Repariert sind an den Brücken alle Schäden, die bei einem weiteren Hochwasser für den Durchfluss gefährlich wären. Die Stadt arbeitet ihre Prioritätenliste in der geplanten Reihenfolge ab. Weil Fördermittel flossen, müssten die beteiligten Ämter mit Kontrollen rechnen, so Dittmann.

Für die Triebisch zuständig ist die Landestalsperrenverwaltung. „Die Brücken sind darauf angelegt, dass sie ein 200-jähriges Hochwasser überstehen würden“, sagte Sprecherin Britta Andreas. Auch Reste von Hölzern, die jetzt noch in der Triebisch zu sehen sind, seien bei einem neuen Hochwasser nicht gefährlich. „Die haben wir bei der Beräumung der Triebisch dort gelassen, um das Pflaster zu schützen.“ Die Fluss-Sohle soll in den nächsten Monaten neu gepflastert werden. Entsprechende Anträge bearbeiten die Umweltfachämter. (cpa)