SZ +
Merken

Schönheitskur für Kristyna-See

Der Nordstrand soll begrünt werden, das Westernstädtchen bietet Neues an. Das ist aber noch nicht alles.

Teilen
Folgen

Von Katja Zimmermann

Hradek (Grottau). Auch wenn es draußen noch nicht so aussieht: Der Frühling ist nah. Und damit auch die Gelegenheiten, sich in der Natur auszutoben. Auf dem Erholungsareal am Kristyna-See zwischen Hradek (Grottau) und Zittau laufen die Saisonvorbereitungen auf Hochtouren. Neben bekannten Festivals werden Hradek und der See auch erstmalig in den „Altweibersommer-Mountain-Bike-Wettkampf“ Mitte September einbezogen. Bisher, so antwortete Hradeks Stadtsprecher Vít Strupl auf SZ-Anfrage, wurde der von Chrastava (Kratzau) ausgetragen.

Auch aus dem 2012 eröffneten Westernstädtchen am Rande des Campingplatzes gibt es Neuigkeiten. Laut Strupl sollen dort 2013 Kinderferienlager und Programme organisiert werden, die Diäten und gesunden Lebensstil zum Inhalt haben.

Bis zum Beginn der neuen Saison soll außerdem der Nordstrand rund um die Bar „Panorama“ begrünt werden. Die Bar selbst, die im Januar wahrscheinlich wegen Brandstiftung abgebrannt war, wird gerade wieder aufgebaut. Strupl weiß: „Ende April soll sie öffnen.“ Die Bar sei vor allem bei deutschen Gästen ein beliebter Platz gewesen.

Außerdem plant Hradek eine Rundumverschönerung des Areals um den Kristyna-See für insgesamt fast 2,5 Millionen Kronen (etwa 100 000 Euro). Dazu läuft laut Strupl gerade ein Antrag auf grenzüberschreitende Ziel-III-Fördermittel. „Wenn er genehmigt wird, wird die Maßnahme im Herbst realisiert“, sagt er. Das hieße, im Sommer 2014 wäre alles nutzbar: Geplant sind laut Hradeks Bauamtsleiter Milan Rada unter anderem am Nordstrand drei Umkleidekabinen aus feuerverzinktem Stahl, zwei neue Spielplätze mit Tunneln, Rutschen, Schaukeln und „Seilbahn“ sowie die Sanierung von zwei Wegen. Auf dem Gebiet des Campingplatzes sollen 30 neue Bänke aufgestellt werden. Ein anderes Projekt sieht laut Rada vor, rund um den kleinen Teich zwischen Kristyna-See und Hradek einen sumpf-geeigneten Weg mit einer Aussichtsmole zu bauen, der einen Anschluss an den Fahrradweg ER1 hat.