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Löbau

Schon wieder Ölspur bis nach Tschechien

Die Feuerwehr aus Ebersbach-Neugersdorf ist am Sonntag ins Grenzgebiet ausgerückt - das zweite Wochenende nacheinander. Dabei gibt es zwei Ärgernisse.

Die Ölspur hat sich dieses Mal von der Spreedorfer über Philippsdorfer Straße und Grenzweg bis nach Philippsdorf gezogen.
Die Ölspur hat sich dieses Mal von der Spreedorfer über Philippsdorfer Straße und Grenzweg bis nach Philippsdorf gezogen. © Feuerwehr

Wieder einmal zieht sich eine Ölspur bis nach Tschechien. Nachdem die Feuerwehr aus Ebersbach-Neugersdorf erst voriges Wochenende wegen eines 16 Kilometer langen Schmierfilms ausrücken musste, ist er an diesem Sonntagmittag um einiges kürzer. Von der Spreedorfer über Philippsdorfer Straße und Grenzweg bis ins benachbarte Filipov (Philippsdorf) zieht sich die Ölspur. Etwa einen Kilometer beträgt die Strecke.

Gefährlich ist der Schmierfilm allemal. "Durch die Feuchtigkeit werden aus Tropfen große Lachen, das führt zu glatten Straßen", berichtet Stadtwehrleiter Thomas Kriegel.  Dieses Mal rücken nur die Neugersdorfer Kameraden aus, obwohl sie die Ölspur gar nicht selbst beseitigen können. "Wir haben nur Ölbinder dabei, damit lässt sich keine Tiefenreinigung durchführen", erklärt er. Das übernimmt die Firma Dussa mit Spezialmitteln - wie schon voriges Wochenende. "Wenn wir Ölbinder streuen würden, müsste dieser erst wieder von der Firma entfernt werden - das bedeutet doppelte Arbeit", sagt Kriegel. So bleibt der Feuerwehr nur, die Straßen abzusperren.

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Der Stadtwehrleiter spricht bei Ölspuren deshalb immer von unglücklichen Einsätzen, die nach seiner Aussage mindestens einmal im Monat sind. Schließlich fehlt der Feuerwehr nicht nur die technische Ausstattung zur Reinigung, sondern bleibt oftmals die Kommune auf den Kosten dafür sitzen. Auch in dem Fall kann kein Verursacher ausfindig gemacht werden.

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