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Erste Ideen für Döbelner Weihnachtsmarkt

Letztes Jahr war das Konzept des Döbelner Weihnachtsmarktes verändert worden. Bei Besuchern und Händlern kam das gut an. Für 2020 gibt es nun neue Vorschläge.

Von Frank Korn
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Der Standort Niedermarkt ist von den Besuchern und Händlern im vergangenen Jahr gut angenommen worden.
Der Standort Niedermarkt ist von den Besuchern und Händlern im vergangenen Jahr gut angenommen worden. © Archiv/Lutz Weidler

Döbeln. Die Stadt und der Stadtwerbering haben sich festgelegt: Auch beim Weihnachtsmarkt 2020 bauen die Organisatoren auf das neue Konzept. Im vergangenen Jahr war der Weihnachtsmarkt vom Ober- auf den Niedermarkt verlegt und von zwei Wochen auf drei Tage verkürzt worden. Zudem hatten die Stadtwerke die Eisarena vom Obermarkt auf ihr eigenes Gelände an der Rosa-Luxemburg-Straße geholt.

Sowohl bei Besuchern als auch bei den Händlern und nicht zu vergessen bei den beteiligten Vereinen sei das Fazit positiv ausgefallen, sagte Grit Neumann, die Chefin des Stadtwerberings. „Im Vorfeld hatte es in den sozialen Netzwerken negative Äußerungen gegeben. Viele konnten sich mit der Trennung von Eisarena und Weihnachtsmarkt nicht anfreunden. Am Ende waren die Kommentare aber positiv“, so Neumann. Zudem sei der große Parkplatz zwischen Niedermarkt und Stadtwerken vorteilhaft für dieses Konzept.

Auch wenn bis zum nächsten Weihnachtsmarkt – 11. bis 13. Dezember – noch mehr als zehn Monate Zeit sind, laufen die Vorbereitungen bereits. „Von den 20 Händlern, die im vergangenen Jahr dabei waren, haben schon zehn schriftlich zugesagt“, sagte Kulturamtschefin Angela Petzold. Ein so hohes Maß an Zufriedenheit habe sie bei den vorherigen Weihnachtsmärkten nie erlebt, so Petzold.

Für den diesjährigen Weihnachtsmarkt haben die Organisatoren auch schon neue Ideen. „Wie die sich umsetzen lassen, wollen wir aber erst noch beraten“, sagt Grit Neumann. Auf alle Fälle soll es wieder eine limitierte Auflage der Glühweintassen geben. 500 Stück waren im Dezember aufgelegt worden und die sind restlos vergriffen.

Allerdings könnte es ein Problem mit den Buden geben. „Die Buden sind ausgelastet“, sagte Bürgermeister Sven Liebhauser (CDU). Vielleicht sei es möglich, dass eine Bude von mehreren Händlern beziehungsweise Vereinen genutzt werde. Auf alle Fälle soll es wieder eine solch breite Angebotspalette geben wie im vergangenen Jahr, so der Bürgermeister.

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