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Dippoldiswalde

Schreckenbach klar wiedergewählt

Der wiedergewählte Bürgermeister von Klingenberg ist mit seinem Resultat zufrieden, obwohl er gegenüber 2013 Stimmanteile verloren hat.

Ingolf Michael, der stellvertretende Bürgermeister, gratuliert Torsten Schreckenbach zur Wiederwahl bei einer kleinen Wahlfeier im Erbgericht in Höckendorf.
Ingolf Michael, der stellvertretende Bürgermeister, gratuliert Torsten Schreckenbach zur Wiederwahl bei einer kleinen Wahlfeier im Erbgericht in Höckendorf. © Frank Baldauf

Der neue Bürgermeister von Klingenberg ist der alte. Amtsinhaber Torsten Schreckenbach (Bürger für Klingenberg) hat die Wahl mit 81,7 Prozent der Stimmen gewonnen. Sein Mitbewerber, der Einzelkandidat Mario Staudte aus dem Ortsteil Colmnitz, erreichte 18,3 Prozent. Die Ergebnisse sind noch vorläufig. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,4 Prozent. Das ist etwas weniger als bei der Bürgermeisterwahl vor sieben Jahren. Die Wahl lief ohne besondere Vorkommnisse. "Wir haben jedem Wahllokal Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe zur Verfügung gestellt, um der Ansteckungsgefahr zu begegnen", sagt Wahlleiterin Heike Neuber. Auch das Auszählen der Stimmen ging schnell vonstatten. Ab 18.07 Uhr meldeten die ersten Wahllokale die ersten Resultate, um 18.40 Uhr kamen die Briefwahlergebnisse. Damit war das vorläufige Ergebnis komplett. 

Schreckenbach ist seit 2006 Bürgermeister mit einer Unterbrechung. Vor 14 Jahren ist er in Höckendorf zum ersten Mal gewählt worden. Dort blieb er Bürgermeister, bis Höckendorf mit Pretzschendorf zur neuen Gemeinde Klingenberg fusionierte, die 2013 an den Start ging. Die Fusion war wesentlich Schreckenbachs Werk.

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Zu diesem Zeitpunkt trat er einen Schritt zurück und  übernahm die Leitung des Bauamts, während seine Pretzschendorfer Kollegin Kerstin Winkler (CDU) als Amtsverweserin die neue Gemeinde leitete. Schreckenbach stellte sich jedoch zur Bürgermeisterwahl und gewann die Entscheidung mit 89,5 Prozent der Stimmen vor Henry Backhaus (Die Linke). Die jetzige Bürgermeisterwahl war nun die zweite in der Gemeinde Klingenberg. Es war also die erste Gelegenheit für die Bürger der neu gebildeten Gemeinde, im Wahllokal ihr Urteil über Schreckenbach abzugeben.

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