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Schüler drehen Film für mehr Toleranz

Mit Kamera und Mikrofon waren die Kreischaer Oberschüler unterwegs. Dabei haben sie auch ihr eigenes Handeln reflektiert.

Von Marleen Hollenbach

Zivilcourage, gelebte Inklusion – das sind für Kreischas Oberschüler schon lange keine Fremdwörter mehr. In der vergangenen Woche konnten sie zeigen, was sie darüber wissen. Gleich zwei Filme drehten die Schüler der Klassenstufe 8 gemeinsam mit dem Verein Dresdner Blickwerk. Fünf Tage hatten die Oberschüler Zeit, um ein Drehbuch zu schreiben, die Szenen aufzunehmen und die Filme zu schneiden. Herausgekommen sind zwei Geschichten, die zeigen, dass es an einer Schule Ausgrenzung geben kann.

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Thema ist aber auch, wie man diese Ausgrenzung überwindet. „Eine Geschichte der Kreischaer Schüler handelt von einem Streber, der sich in eine neue Klasse erst integrieren muss“, erklärt Gabriele Kontor, Vorstandsvorsitzende des Vereins. Im zweiten Film geht es um ein Mädchen, das nach einem Autounfall um seine Anerkennung in der Schule kämpft. „In beiden Filmen ist Toleranz das Thema, ohne dass zwangsläufig Rechtsextremismus im Vordergrund steht“, sagt Gabriele Kontor. Das müsse auch nicht sein, erklärt die Vorstandsvorsitzende. Schließlich sei das Thema Zivilcourage sehr viel facettenreicher.