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Schüler spielen Gemeinderat

In der Öffentlichkeit wird oft beklagt, dass Jugendliche politikverdrossen und uninteressiert am Geschehen in ihrer Kommune seien. Um dieses Vorurteil zu widerlegen, beschäftigen sich die Oberschüler in Kreischa diese Woche intensiv mit der Arbeit des Gemeinderates.

In der Öffentlichkeit wird oft beklagt, dass Jugendliche politikverdrossen und uninteressiert am Geschehen in ihrer Kommune seien. Um dieses Vorurteil zu widerlegen, beschäftigen sich die Oberschüler in Kreischa diese Woche intensiv mit der Arbeit des Gemeinderates. Gestern Abend besuchten sie die öffentliche Sitzung im Kreischaer Rathaus. Heute sind die Bürgervertreter in der Oberschule zu Gast, um über Probleme und Fragen der Schüler zu diskutieren. Der Höhepunkt des sogenannten Planspiels Kommunalpolitik findet am Donnerstag um 15 Uhr wieder im Rathaus statt. „Die Schülerinnen und Schüler werden selbst zu Gemeinderätinnen und Gemeinderäten und verhandeln in einer nachgespielten Sitzung ihre eigenen Anträge, über die sie zuletzt auch abstimmen“, erklärt Sarah Splettstößer von der veranstaltenden Friedrich-Ebert-Stiftung. Zu der öffentlichen Sitzung gehöre weiterhin eine Fragestunde, in der die Schüler Anfragen an den Bürgermeister und die Verwaltung stellen dürfen.

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Das Planspiel Kommunalpolitik ist an der Kreischaer Oberschule nicht neu. Sechsmal wurde es bereits veranstaltet. Im vergangenen Jahr stimmten die Zehntklässler darüber ab, ob in der Gemeinde ein Schwimmbad gebaut werden soll. Aus Kostengründen lehnten sie ab. (SZ)

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