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Schüler werden zu Botschaftern

Das Landau-Gymnasium setzt sich gegen Antisemitismus ein. Dafür gab es nun Lob in Berlin.

Von Thomas Staudt

Vier Schülerinnen des Landau-Gymnasiums Weißwasser wurden in der Akademie der Künste in Berlin mit dem Titel „Anne Frank-Botschafterin“ geehrt. Die Auszeichnung wird regelmäßig vom Anne-Frank-Zentrum vergeben. Das Zentrum hält die Erinnerung an Anne Frank wach. Das jüdische Mädchen aus Frankfurt am Main wurde 1945 von den Nazis umgebracht.

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Anlässlich einer aktuellen Projektwoche leiten die vier Schülerinnen aus Weißwasser das Projekt „We are looking for Freedom“. Es setzt sich mit den Aspekten von Freiheit auseinander. Außerdem ist eine Ausstellung in Vorbereitung. Lob gab es dafür auch von Thomas Jurk: „Ich freue mich sehr über die Jugendlichen aus meiner Heimatregion.“ Jurk stammt aus Weißkeißel und sitzt für die SPD im Bundestag. Er war bei der Ehrung persönlich zugegen.

Das Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus und für Freiheit und Toleranz macht dem Namensgeber des Landau-Gymnasiums alle Ehre. Es ist nach einem sowjetischen Physiker und Nobelpreisträger benannt. Lew Landau (1908 bis 1968) kommt aus einer jüdischen Familie.