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Schülerzeitung mit Extra-Fehler

Die Schülerzeitung am Gymnasium hat einen neuen Namen. Der ist falsch geschrieben – das aber mit Absicht.

Kantig soll die Schülerzeitung am Gymnasium Plauen sein. Anecken soll sie. Seit diesem Schuljahr gibt es die in einem neuen Layout und mit neuem Namen. „Kantich“ heißt das A4 große Heft, das alle zwei Monate erscheinen soll.

Bewusst haben sich die Zeitungsmacher, Schüler aus den sechsten bis elften Klassen, dafür entschieden, auch wenn kantig sonst mit g am Ende geschrieben wird. Vorher hieß das Blatt „Plaunertasche“. Seit den Sommerferien gibt es ein neues Konzept. Damit nehmen die Schüler Bezug auf die Adresse der Schule, die Kantstraße. „Und auf uns selbst“, sagt Jonas Paul Schreiber, einer der Chefredakteure. Das ich steht für die eigene Perspektive und die der Leser. Die sollen sich mehr angesprochen fühlen, sagt er.

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20 Jahre hat die Schülerzeitung am Gymnasium Tradition. Früher hieß sie Plauensche Spitzen, seit 2009 Plaunertasche. „Nun war mal wieder Zeit für ein neues Konzept“, sagt er. Mit dem gibt es jetzt zu jedem Heft ein Thema. Kommunikation soll das im Dezember sein. Dazu haben sich die fünf Redakteure zwei Serien ausgedacht. Ein weiterer Redakteur schickt Beiträge von seinem Auslandsjahr in den USA. Einmal in der Woche trifft sich die Redaktion. Grit Schreiber, die Mutter von Jonas Paul, leitet die Gruppe ehrenamtlich. Die Zeitung entsteht in einem Ganztagsangebot nach dem Unterricht. Pro Ausgabe werden 135 Hefte gedruckt. Einen Euro kostet die Zeitung. Bei der Finanzierung helfen auch Firmen aus dem Stadtteil. Annechristin Kleppisch