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Schul-Innenhof soll künftig ein Ort für Kommunikation sein

Ohne den Förderverein wäre die Grundschule um einiges ärmer. Jetzt legen sich die Förderer für die Hofgestaltung ins Zeug.

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Von Manuela Reuß

Die Grundschule will einen der zwei Innenhöfe umgestalten. Das hat sich der Förderverein als neuestes Ziel gesetzt. Längst gibt es konkrete Vorstellungen dazu. So soll der bereits begrünte Hof zum Kommunikationspunkt werden.

Dafür legt sich der fünfköpfige Fördervereinsvorstand um Ludwig Coulin mächtig ins Zeug. Die Schulförderer bewegten in der Vergangenheit schon einiges. Ihnen ist unter anderem zu verdanken, dass die Grundschule am Ende so gebaut wurde, wie sie jetzt da steht: hell, weitläufig und einladend. „Damals bekamen wir oft zu hören: zu groß, zu teuer“, erinnert sich Schulleiterin Karin Giebel. „Inzwischen ist sie schon fast zu klein.“

Die Schulleiterin ist stolz auf ihren Fördervereinsvorstand, in dem sie selbst auch Mitglied ist, aber keineswegs den Ton angibt. Jeder habe seine Aufgabe und bringe sich ganz toll ein. „So ein Vorstand ist wie ein Sechser im Lotto. Ich bin froh, dass ich Unterstützung habe, wie man sie selten findet“, schwärmt sie. Dennoch, so betont Ludwig Coulin, sei Karin Giebel unbestritten die Seele der Schule.

Die Idee, einen Förderverein zu gründen, hatte die Schulleiterin vor rund sechs Jahren. Ungefähr zu der Zeit, als die Grundschule umgebaut werden sollte. Als sie damals das Projekt in die Hände bekam, wollte sie den Rat eines Bauexperten. Einen solchen hatte sie unter ihren Eltern: Ludwig Coulin, seines Zeichens Leitender Baudirektor des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement. „Als ich ihn fünf Minuten vor Ladenschluss mit einem Brot unterm Arm im Markt traf, sprach ich ihn einfach an“, so die Pädagogin.

Das war der Anfang einer fruchtbringenden Zusammenarbeit. Aus der entstanden inzwischen Freundschaften. Längst sind die Sprösslinge von zwei Vorstandsmitgliedern in weiterführende Schulen gewechselt. Die Eltern bleiben Grundschule und Vereinsvorstand treu. Und auch nicht alle der 82 Fördervereinsmitglieder haben noch Kinder in der Grundschule. Dennoch engagieren sie sich weiter. „Die Grundschule prägt“, erklärt Ludwig Coulin. Deshalb sei es so wichtig, gerade dort Weichen zu stellen.

Ideen mit Experten diskutiert

Momentan ist die Innenhof-Gestaltung aktuell. In Abstimmung mit dem Ortschaftsrat. Der entwickele Weixdorf zum Schulstandort, freut sich Karin Giebel. Sein Projekt diskutierte der Vorstand mit Diplombildhauer Michael Grasemann aus Dresden, der mit Holz und Wasser schon tolle Spielplätze schuf. Den hatte übrigens Landschaftsarchitekt Lutz Grohmann empfohlen. Grohmann, der das Areal um die Schule konzipierte, ist inzwischen Schulehrenbürger. Auf ein Wort